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 Das Alte Lager {IV}

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AutorNachricht


 Shenali

BETA-Wölfin
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BeitragThema: Das Alte Lager {IV}   Mo 01 Feb 2016, 19:05

das Eingangsposting lautete :

Wildblühende Sträucher und dornige Büsche bilden verankert an hoch emporgewachsenen Bäumen eine Art Schutzring um eine ins Erdreich eingelassene Sandkuhle. Dieser Ort dient dem Südrudel nun als Lagerplatz und wird von ihnen als Behausung, Geburtsstätte und Versammlungsort genutzt. Hier und da liegen verstreut Überreste von einigen Zweibeinern, da diese die Beschaffenheit dieses Ortes genau wie die Wölfe zu schätzen wussten, doch der undurchdringliche Schleier der Natur breitet seine Flügel aus und lässt den Waldboden auch hier wieder fruchtbar und neu wachsen.

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http://seelen-des-nordens.forumieren.com

AutorNachricht


 Enapay

Welpe | Wolf
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Do 04 Feb 2016, 19:43

Kap. 1.02
Endlich regte sich Papa und schlug mit einem lächeln im Gesicht die Augen auf. Ich tippelte immer noch unruhig auf seinem drahtigen Fell herum und hopste schließlich einige Male um ihn vollends zu wecken. Doch er hatte nichts anderes zu tun, als mit mit der Nase von sich zu schieben und ich plumpste rücklings von seinem Bauch hinunter, landete unsanft mit der Nase im Dreck- was mich aber keineswegs davon abhielt laut glucksend zu prusten und Paps Dreck ins Gesicht zu pusten.
Sanfter? Das war doch gar nichts! prustete ich und hüpfte mit einem Satz wieder auf die winzigen weichen Welpenpfoten und grinste breit wie ein Schneekönig.
Meine Beine kribbelten vor Ungeduld und ich wollte am liebsten sofort etwas mit Papa unternehmen, dabei ignorierte ich vollkommen, dass der Trubel in unserem Lager weiter wuchs und langsam alle zu erwachen schienen. Die anderen waren mir doch sowieso vollkommen egal- kaum jemand davon hatte sich bisher mit mir beschäftigt, so kannte ich zwar vom vielen die Namen, aber hatte mit kaum jemandem ein Wort gewechselt. Sie waren alle langweilig- keiner wollte etwas mit mir machen, außer Ruby und Iki und Lycidas vielleicht, die waren aber auch noch klein, zwar größer als ich, aber noch nicht so groß wie Papa.
Aber wenigstens spielten sie ab und zu mit mir und Manali. Ansonsten spielte ich eben mit Manali alleine, oder eben mit Mama und Papa- Mit Papa natürlich am liebsten. Da könnte ich sicher eine ganze Menge lernen, natürlich könnte ich.
Los Papa- genug geschmust- jetzt gehen wir jagen üben. Oder Kämpfen- ja noch besser! Los los! quängelte ich und rüttelte mit beiden Vorderpfoten so fest ich konnte An Papas bein herum.
Auch die Stimme Madràns drang gar nicht an meine Ohren und auch Mama war gerade vollkommen ausgeblendet, deren Seitenblick ich kaum bemerkte. jetzt war nur eines wichtig: Schnell groß und stark werden!

BtW Malik, Manali, Shenali(Rest)
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 Silence

Jungrudelmitglied | Wolf
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Do 04 Feb 2016, 22:01

Ich seufzte während sie sprach, sie hatte ja Recht. Es wollten zu viele Rache, es würde auf einen Kampf heraus laufen, es wäre ein unnötiges Blut vergießen, so wie jeder Kampf. ich hasste so etwas, wieso konnten nicht alle Wölfe friedlich miteinander leben? War das zu viel verlangt? Du hast wahrscheinlich Recht. Es wird einen Kampf geben, auf wessen Boden nachher die dunkelroten Erinnerungen kleben ist noch unklar, aber an unser aller Pfoten wird es haften bleiben und niemand wird dagegen etwas tun können, selbst wenn wir Madrán davon überzeugt bekommen uns nicht in den sicheren Tod zu führen, wird der Alpha des Nordrudels sein Rudel höchst wahrscheinlich in den Kapf führen und wir müssten uns mit Zähnen und Klauen wehren und sterben um den Tod zu verhindern. war meine ehrliche Antwort darauf. Der Gedanke an die ganzen Leichen ließ mich erschaudern. Ich wollte seit ich denken kann nur in Frieden leben, wieso konnten das? Es würde das Leben so viel einfacher machen. Ich wollte es eigentlich nicht hören was gesagt wurde und ich wollte auch in nichts involviert sein Vinizina meinst du ich würde stark Ärger bekommen wenn ich jetzt gehen würde? fragte ich die Wölfin neben mir gerade so leise das nur sie und der kleine Kieselstein vor mir es hören konnten.

BtW: Vinizina (Madrán)
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 Kanan

Heiler | Wolf
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Do 04 Feb 2016, 23:54

Wenn der Tag beginnt, dann beginnt das Leben. So in etwa hat es Mutter immer gesagt, oder zu mindestens hat sie es versucht es uns zu sagen. Wenn man ein Welpe ist dann hört man nur das was man hören möchte und ist weit entfernt von jedweder Logik, der Welpenverstand ist sowieso etwas was kein Erwachsener Wolf je zu Gänze verstehen wird. Warum auch? Warum sollte man auch alles verstehen wollen was in dieser Welt geschieht, die Wunder, die Geheimnisse und die Mysterien waren etwas Wunderbares. Für einen Welpen ist die Welt groß, unendlich groß, nicht zu begreifen und zu erfassen, unendlich. Wie oft ich mich manchmal in meine eigene Welpenzeit zurückversetzte nur um zu begreifen wie ich die Welt einmal gesehen habe, nur um dann festzustellen das mir diese Blickweise nie vollkommen abhandengekommen ist. Mein Glück und des andern Pechs, naja, wenn man es vielleicht so betrachtet dann sah ich die Welt etwas bunter als andere. Die Dunkelheit, das Chaos und den Schmerz konnte ich gut verdrängen, nach vorne zu blicken war für mich anscheinend einfach wichtiger. Kein Wunder also das ich letztenendlichst wieder hier kam oder vielmehr das Rudel hier wiederfand wo ich Geboren und Aufgewachsen bin, was davon noch übrig geblieben ist besser gesagt. Es war schon ein ganzer Schock zu wissen das viele die ich gerngehabt habe, Freunde und meine liebsten nicht mehr da waren, tot oder einfach nur fort. Auraya. Es kam mir immer noch so unwirklich vor das sie genauso tot war wie Mutter, zwei Fähen die dem Rudel stark machten. Zwei Stimmen der Vernunft, der Weisheit und des Lebens, beide verklungen auf ewig. Das schlimmste war aber zu sehen was aus meinem Bruder geworden ist, ein verbitterter, vernarbter und Zorniger Wolf. Mein Verstand sagte mir so vieles aber mein Herz schrie auf, vor Schmerz, Verzweiflung und Kummer und dacht sah ich nach vorne, versuchte mein Bestes um die Situation zu begreifen. Leider fing ich erst an es zu verstehen und es lag noch ein langer, beschwerlicher Weg vor mir. Und einmal mehr dachte ich an meinen Titel „Der, der am Horizont steht“. Als ob sie gewusst haben das mich sowas erwarten würde, aber vielleicht ist es einfach nur ein Zeichen das noch Licht am Horizont zu sehen ist, dass alles wieder besser wird. Ich war so sehr in meinen Gedanken versunken das ich gar nicht bemerkt hatte das sich die Rudelwölfe zu einer Versammlung einfanden und dass ich nun da stehen geblieben bin wo Malik und Shenali ihre Welpen hatten. Mein Blick fixierte die beiden, den Nachwuchs und mir wurde für einen Moment wehmütig, daran zu denken das ich Geschwister hatte die ich nie kennenlernen durfte lies mir mein Herz schwer werden. Es wurde aber wiederaufgerichtet als ich die Worte des kleinen Rüden Enapay hörte. Welpen denken anders, das wird sich nie ändern, egal welcher Sturm kommen mag. Ich schmunzelte und zwinkerte den kleinen an, eher ich begann ruhig zu sprechen bevor ich meinen Weg fortsetzte. Schön vorsichtig Kleiner, nicht das du den Beta kaputt machst. Kurz richtete ich meine Aufmerksamkeit auf Shenali, mit ihr hatte ich schon immer in gutes Verhältnis gehabt, was sich hoffentlich nicht ändern würde. Shenali. Nickte ich ihr zu und setzte meinen Weg fort. Ich gesellte mich zum Rüden Silence und der Fähe Vinzinia, beides Jungwölfe die ihr ganzes Leben noch vor sich hatten und ihre Gedanken bereits an Krieg und Tod verschwendeten. Langsam legte ich mich nieder, schenkte ihnen eher weniger Aufmerksamkeit, legte meinen Fokus auf den Alpha. Legt euren Fokus nicht darauf was passieren könnte, sondern auf das was ihr verhindern könnt. Nun sah ich beide nacheinander an, sie waren mir mehr als Fremd, aber das änderte sich gerade. Als einziger Wolf mit einem solchen Gedächtnis würde ich mich an dieses Gespräch bis zu meinem Lebensende erinnern.
 
Angesprochen: Enapay // Shenali // Silence // Vinzinia  Erwähnt: Manali // Madrán
 
» Erinnert sich an seine Welpenzeit | Vertieft sich darin | Bemerkt das er vor dem Betapaar steht | Spricht zu Enapay | Setzt seinen Weg fort bis zu Silence und Vinzinia | Gibt ihnen einen Rat | Konzentriert sich auf Madrán «
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 Madrán

ALPHA-Wolf
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Fr 05 Feb 2016, 13:09

Geduldig wartete ich, bis das Rudel sich so langsam um mich versammelte und mir seine Aufmerksamkeit schenkte. Ich richtete mich etwas auf, holte Luft...

"Guten Morgen, erst mal. Es tut mir leid wenn ich einige von euch geweckt habe, aber was ich euch zu sagen habe ist wichtig und wir können es nicht weiter aufschieben.".

Meine nächsten Worte legte ich mir besonders zurecht, denn bereits als sie noch Gedanken waren schmerzten sie..

"Die letzten Wochen ist es nun wieder etwas ruhiger geworden in unserem Rudel und wir konnten alle ein wenig zur Ruhe kommen. Aber ich glaube dass der Verlust von Videns und Idayna nicht nur in meinem Herzen noch blutet. Was geschehen ist.... Ich weiß nicht, warum die beiden in das Gebiet des Nord-Packs gelaufen sind, aber allein das Aufhalten im Gebiet des anderen gibt keinem Rudel das Recht, jemanden zu töten, vor allem nicht auf eine so entwürdigende, grausame Art und Weise.".

Ich schüttelte kurz den Kopf um die Bilder aus dem Kopf zu kriegen die sich abgespielt hatten als Crasota eine nach der anderen die beiden Leichen ins Lager gebracht hatte... oder zumindest was davon übrig war. Ein Blick in die Runde verriet mir, dass ich nicht der Einzige war, der gerade mit diesen Bildern kämpfte.

"Wir müssen uns überlegen, wie wir mit der Sache umgehen. Warum Videns und Idayna so grausam aus unserer Mitte gerissen wurden weiß ich nicht, aber wir können das nicht einfach ungesühnt auf uns sitzen lassen, ich denke da wird mir ein Großteil von euch zustimmen.".

Ich atmete kurz durch.

"Was uns jedoch in nächster Zeit in größerem Maße beschäftigen wird ist das allmählich knapp werdende Wasser. Ich bin sicherlich nicht der Einzige dem aufgefallen ist, wie wenig Wasser der Fluss zur Zeit führt, und wie sehr sich das Ufer des Sees zurück gezogen hat. Einige kleine Bäche und Teiche in den Wäldern liegen bereits trocken. Wenn das so weitergeht wird es bald nicht mehr genug Wasser geben um zwei Rudel am Leben zu erhalten.".

Was ich gesagt hatte ließ ich erstmal einen Moment sacken. Dann schaute ich in die Runde, sah einen Wolf nach dem anderen an.

"Hat jemand von euch etwas dazu zu sagen? Eine Idee vielleicht wie wir mit diesen Situationen umgehen sollen? Sowohl mit den Nord als auch mit dem Wasser...", fragte ich dann, sah mein Beta-Paar an, Crasota, Balder, Leithra, die Welpen und Jungwölfe, und all die anderen. Und ich hoffte, dass sie nicht so ratlos waren, wie ich im Moment...

BtW Alle

Spricht über die Nord, dann über die Wasserknappheit, fragt was das Rudel dazu meint
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 Cyric

Ungemocht | Wolf
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Fr 05 Feb 2016, 15:49

Der vorbeiziehenden Dunkelheit Lebewohl sagend, erhob sich die glühende Scheibe am Himmel und erweckt jenes Leben, die die Nacht zum Schlafe zwang. Nur mich verschonte der nächtliche Gesang und ließ mich wachen über die, die sich von ihrer Müdigkeit verführen ließen. Die Jugend des Tages solle man immerhin nicht durch spätes Aufstehen verkürzen, sagte man mir einst. Doch bleibt mir diese elende Schlaflosigkeit eine Plage. Den lang ist dem Wachenden die Nacht, dem Müden das Reisen. Dem Geiste meiner ist dies bewusst, nur meinen Körper bleibt dies ein Rätsel, selbst wenn die Tage an diesem zerrten. Zu meinem Überraschen jedoch, erwachten und schliefen die Wenigen des Rudels zu meinem Rhythmus. So Silence, der seelenruhige Rüde, der wohl abermals seiner Routine nachging. Es missfiel mir, den Rang eines Hundes mit ihm teilen zu müssen, ohne zu wissen weshalb er sich unterwerfen musste. Mein Blick schweifte ab, folgte seinen Bewegungen und blieb mit einer langsamen Drehung des Kopfes an der wildfarbenden Fähe hängen. Leithra, die treue Seele des Rudels, deren Leben ich verschonte und der Grund, weshalb ich mich in diesem dreckigen Loch voll Wölfe befand. Sicherlich würde nun jeder sagen, dass dies verständlich sei bei meiner Lage. Ein Streuner inmitten eines Rudels voll Hunden war nie in den Reihen ihrer willkommen, und doch war ich hier und machte hier Rast als ein unerwünschtes Mitglied. Lernen solle ich von ihnen, sagte die Krähe mir. Und doch verstand ich nicht was der lächerliche Konflikt der beiden Rudel mir lehren sollte. Sie lebten, starben und beschuldigten sich gegenseitig, eine Szene die ich im Rudel der Schlächter nie in diesem Maße erleben konnte. Den wir handelten schnell und kurz, ließen nie auch nur eine Pfote in unser Gebiet. Nein, wir ließen sie nur verwesen.

Ein lautes Geschrei aus der Kehle des Führers unterbrach meine geliebten Gedanken und ließ mich innerlich seufzen. Konnte ein Rüde wie er, der seinem Rang bewusst zu sein schien, sein Rudel nicht durch seine pure Anwesenheit kontrollieren? Musste er unbedingt seine Stimme erheben, damit die Wölfe ihm die gewünschte Aufmerksamkeit schenkten? Dieses Rudel und ihre Regeln bewies sich mir nicht. Sie waren zu frei, ein Fehler der sich schon bald bei dem nächsten machtbesessenen Rüden zeigen würde. Mein Körper noch immer am staubigen Boden liegend, machte ich mir nicht die Mühe mich zu erheben und dem Pack Gesellschaft zu leisten. Erst, als der Rüde abermals sein Wort erhob, zerrte ich meinen Körper hinauf und setzte mich als Lauscher in die Nähe der Versammelten Menge. Weit genug entfernt von ihrer Nähe und doch nah genug um ihre Stimmen zu vernehmen. Die Sorge in den Augen aller war nicht zu übersehen. Sie waren an die Launen des Wetters anscheinend nicht gewöhnt, wenn sie alle jetzt schon Durst empfanden. Selbst ich schien aus der Übung zu kommen, denn die leicht trockene, wohl bald auch kratzige Kehle meiner machte sich bereits bemerkbar. Sie alle verlangten eine Lösung und blickten zu ihrem Herrscher hinauf, nur um jetzt zu erfahren, dass ihr großer Retter ratloser war als sie. Anscheinend würde dies noch interessanter werden als ich es erwartet hatte.

Btw: Alle [Silence, Leithra, Madrán]
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 Vinzina

Jungrudelmitglied | Wölfin
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Fr 05 Feb 2016, 19:28

Ich vernahm erst mal, dass was mir Silence gesagt hatte war. Als dann noch jemand dazu kam und was sagte. Musste ich nach denken aber ich wollte nun erst mal erfahren, was Madrán sagte. Als er alles gesagt hatte überlegte ich ne lange Zeit und schwieg ich. Mir kam sehr wenig in den Sinne. Wir sollten uns um das Wasser problem zu erst kümmern. Aber er hat auch Recht, Dieses Nordpack ist zu weit gegangen. Nach dem Madrán alles gesagt dachte ich weiter. Ich brachte nichts über die Zunge. Das was Silence gesagt hatte. Dann das was Madrán gesagt hatte und dann noch das eine was uns grade Kann gesagt hatte. Aber ich schaute erst mal Silence an. Verlassen willst du uns nun? Ich glaube das es nichts bringen könnte. Sagte ich zu ihm. Dann schaute ich nach vorne und sah was da los ging. Es erschütterte mich sehr. War es wirklich, das Nordpack? Ging es mir durch den Kopf. Ich dachte aber auch an das andere Problem. Nur ich wusste nicht, was ich dazu sagen sollte. Es war Schwer als ich es dachte. Vielleicht....nein, das würde es nicht bringen. Ich Versuchte eine Idee zu bekommen aber es mir viel nichts ein.

BtW Silence, (Kana, Madrán alle)

Hörte zu, dachte, sagte was
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 Azul

Jungrudelmitglied | Wölfin
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Fr 05 Feb 2016, 19:56

Was wollte er den nun ..? Madrán, der große Alpha rief nach uns. Ich konnte in wirklich nicht mehr riechen, dieser Heuchler von einem Alpha. Wenn mich ein Wolf nur mit seiner Anwesenheit nervte war er es, dennoch schloss ich mich der Versammlung an, ging ja irgendwie auch nicht anders, doch dazu wollte ich meinen Senf auch dazu geben.

>> Es bringt nichts Videns und Idayna zu betrauern, sie haben ihre Entscheidung getroffen uns dabei bleibt es. Mit netten Worten wird man sie auch nicht zurück holen können. Ich verstehe nicht was es da groß zu überlegen gibt, wir werden einfach das gleiche mit ihnen machen, wie sie es mit zwei aus unserem Rudel taten !! <<

Mir waren mögliche Konsequenzen für mein Verhalten bewusst, aber dies würde mich nun wirklich nicht davon abhalten meine Meinung zu sagen. Wir mussten die beiden rechen, da sagte er schon was wahres, doch würde er es wahrscheinlich auf die harmlose weise tun wollen, und damit wollte und konnte ich mich nicht abfinden. Es war schon schlimm genug das er eine Nord, für eine weile hatte hier sein lassen, doch nun musste etwas Geschehen. Ich hatte mit beiden Wölfen welche getötet wurden nie wirklich Kontakt, doch es dürstete mich danach ein paar Nord Wölfe zu zerreißen, und nun war der richtige Moment dazu. Und auch wenn er nicht angreifen wollte, würde sich bestimmt der ein oder andere finden lassen um die Nord anzugreifen.

Btw Madrán
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 Silence

Jungrudelmitglied | Wolf
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Fr 05 Feb 2016, 20:13

ich hörte dem Fremden zu ließ es jedoch unkommentiert und lauschte dann unserem Alpha. Er wollte unsere Vorschläge hören, ich wusste nicht was ich davon halten sollte. Einige würden für einen Angriff stimmen und das waren wahrscheinlich gar nicht so wenige. Ich wollte mich gerade tatsächlich zu der ganzen Sache äußern als Azul etwas von sich gab. Ich konnte einfach nicht anders als mich jetzt einzumischen Und sonst geht's dir gut, ja? Wenn wir das Nordrudel angreifen werden weitere Rudelmitglieder sterben! Ist es das was du willst? Du kannst nicht mit einem geschwächten Rudel irgendwo angreifen, egal ob die anderen auch geschwächt sind! Das endet immer im Tod ein leichtes Knurren lag in meiner Stimme, mir war klar das dies Konsequenzen hatte, aber das war mir egal, solange solche verlausten Fellbälle aufhörten unser Rudel ins Verderben zu stürzen. Mein Nackenfell legte sich wieder, das sich leicht hochgestellt hatte. Ich war eigentlich zu rangniedrig um jemanden zu bedrohen. Dann wandte ich mich wieder zu Vinzina. Es wäre nicht für lange, aber die Situation hier ist nichts für mich antwortete ich ihr und sah in die Runde.

BtW: Kanan, Azul, Vinizina (Madrán, alle anderen)
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 Ruby

Welpe | Wölfin
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Sa 06 Feb 2016, 12:13

Ich entdeckte meine Ziehmutter Azul inmitten der Menge. Manchmal beneidete ich sie um ihre Statur, wie schlank und geschmeidig sie aussah. Neben ihr fühlte ich mich so plump, mit meinen kurzen Beinen und den viel zu großen Pfoten. Dennoch erhob ich mich und tappte zu der Fähe und begrüßte sie, indem ich meinen Kopf gegen ihr Bein rammte. Für mich war Azul die schönste Fähe im Rudel, doch das sagte wohl jeder Welpe zu seiner Mutter. Hechelnd setzte ich mich, wobei ich immer wieder mit den Vorderpfoten scharrte.

Die Versammlung war so ziemlich das Beste, was ich bisher miterlebt hatte. Alle Wölfe des Rudels waren versammelt und lauschten den Worten unseres Alphas. Mir ist noch nie aufgefallen, wie viele wir eigentlich sind und wie verschieden wir aussahen. Einfach wundervoll! Doch die Worte Madràns waren nicht so toll. Er erwähnte wieder den Tod zweier Wölfe aus unserem Rudel und ich musste an den Tag denken, als Shenali die Nachricht ins Lager gebracht hatte. An diesem Tag wurde Lioba aus dem Lager verbannt. Aber auch die Wasserknappheit wurde ein Thema und noch nie habe ich Madràn so ratlos gesehen. Um ehrlich zu sein, hatte ich noch nie einer der erwachsenen Wölfe ratlos gesehen. Das besorgte mich.

Azul rief etwas und lenkte meine Aufmerksamkeit wieder zum Geschehen. Wollte sie etwa unschuldige Wölfe aus dem Nordrudel töten? Einfach aus Rache? Erschrocken schaute ich zu ihr hoch und erschrak über ihren Ausdruck in den blauen Augen. War das Hass? Verunsichert leckte ich mir über die Schnauze und schaute wieder zu unserem grauen Alpha. Was würde er dazu sagen? Er würde dem nie und nimmer zustimmen, oder? Wenigstens mischte sich Silence ein und bellte ein vernünftiges Argument. Der braune Wolf war hoffentlich nicht der Einzige, der das so sah. Unruhig rutschte ich hin und er und nieste, als mir der Staub die Nase kitzelte. Hoffentlich würde bald wieder das Wasser fließen, dann würden sich die Gemüter bestimmt wieder beruhigen.

Erwähnt: Azul, Madràn & Silence
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 Croí

Normalrangig | Wölfin
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Sa 06 Feb 2016, 13:25

Auch ich befand mich im Kreis der Wölfe die sich zur Versammlung eingefunden hatten. Schon die ganze Zeit hatte ich vor mich neben Madrán zu stellen, einfach um ihn zu stärken, um ihn..zu unterstützen. Denn das war es was er jetzt brauchen konnte, ich spürte es. Vielleicht war es keine Unsicherheit, aber es war etwas in der Richtung, wie alle hier hatte auch er mit den Geschehnissen und der jetzigen Situation zu kämpfen. Mal davon abgesehen, dass er der Alpha Rüde des Rudels war und ich eine normale Fähe, womit ich garnicht dort stehen sollte, wollte ich noch den richtigen Moment abwarten, einfach um niemanden zu unterbrechen. Zudem wollte ich mich nicht in den Mittelpunkt rücken indem ich einfach zu ihm spaziere, doch so wie es aussah blieb mir bald nichts anderes übrig. Doch vielleicht, so hoffte ich jedenfalls, würde sich niemand daran stören. So fasste ich also meinen Mut zusammen und lief zu ihm. Ich kam von der Seite, weswegen er mich vielleicht nicht gleich bemerken würde, deswegen stupste ich ihn vorsichtig mit der Nase an seiner Schulter an und flüsterte in sein Ohr. Guten Morgen, Madrán. Danach setzte ich mich so neben ihn, dass sich unsere Felle fast berührten, so konnte ich ihm vielleicht die Nähe geben die er gerade brauchte. Es ist nie falsch eine Stütze zu haben, er nimmt so viel auf sich..er kann das gebrauchen, wir alle könnten das gebrauchen Mit einem beruhigenden Blick schaute ich in die Runde um vielleicht auch den anderen etwas von der Unterstützung abzugeben die ich Madrán gerade gab, die Ereignisse lasteten schwer auf dem Rudel, allein konnte das niemand bewältigen. Es war nicht zu leugnen, dass wir beide uns in der letzten Zeit näher gekommen waren, aber ich wollte es ihm überlassen den ersten Schritt zu machen da es ja auch seine Wahl war, jetzt wollte ich einfach für ihn da sein, so wie für die anderen. Während ich meinen Blick schweifen ließ kam eine leichte Brise auf, schon jetzt zu so früher Stunde konnte man spüren wie die Wärme einem schwer auf dem Pelz lag, diese kurze Brise war zwar nichts besonderes, aber dennoch brachte sie für den Bruchteil einer Sekunde ein wenig Abkühlung.

Btw: Madrán, Rest des Rudels
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 Leithra

Elite | Wölfin
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Sa 06 Feb 2016, 14:02

Kap 6.02

Angekommen im Kreise des Rudels zu Madràn lauschte ich zunächst stillschweigend, welche Nachricht der Alpha uns zu unterbreiten hatte. Wie erwartet berichtete er einmal mehr von den traurigen Ereignissen um Videns und Idayna und ebenso um unser weitaus größeres Problem- der Wassermangel. Ich konnte beinahe spüren, wie es sekündlich wärmer wurde und die steigenden Temperaturen an mir und allen anderen zerrten.
In einem Seufzen lauschte ich, welche Vorschläge die anderen Wölfe vorbrachten und es dauerte keine Zwei Minuten und zwei hatten sich schon in den Haaren. ich mochte es kein bisschen, dass die Wölfe sich gegenseitig abstießen. Am liebsten wäre es, wenn einfach eine einheitliche Entscheidung getroffen werden würde, doch ich wusste, dass dies bei all den verschiedenen Charakteren nicht möglich wäre. Selbst ich war innerlich hin und her gerissen- Einerseits würde ich die Nordwölfe am liebsten augenblicklich loswerden wollen, und wenn ich dies selbst machen müsste und andererseits wusste ich, dass wir zunächst ein anderes Problem lösen müssten: Wir brauchten Wasser!
So gerne ich auch das Blut der Mörder schmecken würde... begann ich langsam und blickte in Azuls Augen, ehe mein Blick zu Silence schwenkte ... hat es jetzt wenig Sinn einen krieg mit den Nord zu beginnen. Sie sind zwra ebenso geschwächt wie wir, doch es bringt nichts. Wir haben ein viel prägnanteres Problem: Wir brachen Wasser. Und darum müssen wir uns sofort kümmern!
Meine Augen suchten kurz den Alpha, ehe ich etwas leiser sagte Um die Nord können wir uns auch dann noch kümmern, die laufen uns schon nicht davon... meinte ich verächtlich und blickte wieder in die Runde.

BtW Azul, Silence, Madràn, alle
[denkt nach, gibt ihrer Meinung ab]

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 Malik

BETA-Wolf
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Sa 06 Feb 2016, 18:22

Zufrieden dreinblickend lauschte ich Shenalis fürsorglichen Worten und musste zusehen, wie meine Pfote wild zerrend von Enapay bearbeitet wurde und ich nichts gegen mein Schicksal unternehmen konnte. Ich war dem Kleinen hilflos ausgeliefert und wollte mich schon angsterfüllt ergeben, als ich den erwarteten Versammlungsruf Madràns vernahm und eine Ausrede für meine rasche Flucht darin erkannte. "Tut mir leid, kleiner Kämpfer. Unsere Übungsstunden müssen wir auf später verlegen.. - nun müssen wir erst einmal den Worten unseres Alphas lauschen und schauen was er uns zu erzählen hat." Entschuldigend knuffte ich den kleinen Welpen mit meiner Schnauze sanft an und erhob mich zögernd auf die Beine. Meine Glieder waren steif und genüsslich streckte ich sie im gleißenden Licht der Morgensonne, während mir ein kurzes Gähnen entwich. Mein Blick fiel auf Shenali und ich schaute sie aus fragenden Augen an, während die kleine Manali sich noch immer genüsslich ihr Frühstück verschaffte. "Ich gehe schon einmal mit Enapay vor.. - ich hoffe du kommst gleich mit der Kleinen nach?" Mit meiner kräftigen Vordertatze lotste ich das kleine Fellbündel in Richtung Ausgang und mit stolz erhobenem Hauptes schritt ich auf die mit Wölfen gefüllte Lichtung. Madràn hatte mit seiner Rede schon begonnen und ein wenig Abseits suchte ich mir ein schattiges Plätzchen, von dem aus ich das Geschehen gut im Auge behalten konnte und auch die Welpen eine Sicht über das gesamte Rudel genießen konnten. 'Eines Tages werdet auch ihr einen wichtigen Platz in diesem Rudel einnehmen und es mit Leib und Leben schützen.. - aber bis dahin dauert es noch eine Weile.' Meinem Maul entwich ein leises Seufzen und mir schauderte es bei dem Gedanken daran, dass auch meine Welpen eines Tages vielleicht in den Kampf ziehen mussten und sich mit denselben Probleme rumschlagen konnten, wie wir es derzeit mussten.

BtW: Shenali, Enapay, Manali, Rest

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 Madrán

ALPHA-Wolf
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Sa 06 Feb 2016, 23:48

Ich hörte mir die Meinungen der sprechenden Wölfe an, schenkte jedem einzelnen von ihnen meine Aufmerksamkeit, hörte geduldig zu.

Als mich dann plötzlich jemand von der Seite anstuppste drehte ich kurz den Kopf ein Stück, sah dass es Croi war und lächelte sie warm an. "Hallo Croi.", sagte ich leise, stuppste zurück. Es tat gut sie zu sehen. Sie in meiner Nähe zu haben.

Ich schaute kurz zu meinen Betas rüber, die offenbar momentan noch damit beschäftigt waren ihre Knirpse zu belustigen. Ich musste schmunzeln. Doch dann gesellte sich Malik zu uns. Er kommentierte das Gespräch zwar noch nicht, aber er war zumindest anwesend.

Ich wartete bis es kurz still war, bevor ich sprach. "Auch ich würde Idayna und Videns nur zu gerne mit Blut rächen, Azul, aber Silence hat recht. Wir sind zu geschwächt. Ich werde nicht riskieren, dass wir auch nur noch einen einzigen weiteren Wolf aus unseren Reihen verlieren. Das Wasser ist jetzt erstmal unser größeres Problem. Die Nord... Die werden auch noch da sein, wenn der Sommer vorbei ist."

Während ich sprach sah ich zu Malik rüber ob er vielleicht auch etwas dazu sagen wollte.
Doch dann widmete ich meine Aufmerksamkeit Croi... Ich lehnte mich ein Stück näher zu ihr, sodass wir uns leicht berührten. Ich genoss es sie bei mir zu haben, sah ihr kurz in die hübschen Augen und dann wieder in das versammelte Rudel.

"Das Wasser ist für uns alle überlebenswichtig, für uns genauso wie für die Nord. Wir müssen uns überlegen wie wir damit umgehen, und vor allem müssen wir herausfinden warum das Wasser in diesem Jahr so viel mehr zurück geht als sonst. Und wir müssen eine Lösung dafür finden, wenn wir nicht alle verdursten wollen."


BtW Croi, (Malik) - ganzes Rudel

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 Crasota

Normalrangig | Wölfin
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   So 07 Feb 2016, 11:33

Ruhig hörte ich Madrán und den anderen zu. Aus solchen Diskussionen hielt ich mich normalerweise raus, aber jetzt sagte ich doch etwas dazu.

"Ich finde das mit dem Wasser ist zwar wichtig, aber die Sache mit Videns und Idayna sollten wir nicht einfach aus unseren Gedanken drängen und irgendwann womöglich vergessen. Wir sollten zumindest mal abklären was passiert ist.", sagte ich, nicht so laut wie Madrán, aber durchaus hörbar und mit fester Stimme.
"Wenn da draußen irgendwo mordende Wölfe rumlaufen will ich nicht die Nächste sein die einer von euch zurück ins Lager schleppt, oder zumindest das was von mir übrig ist. Und ich hab vielleicht noch das Glück dass ich fliehen kann, oder Shenali, wir sind gute Läufer, aber nicht alle von uns sind so schnell, gerade unsere Jungwölfe. Ich finde das ist nicht weniger wichtig als die Wasserversorgung. Man sollte zumindest herausfinden, wer oder was die beiden getötet hat."

Ich sah Madrán an während ich sprach, schaute auch kurz in die Runde, aber hauptsächlich lag mein Blick auf Madrán.
Dieser schien so überrascht von meinen Worten, als ob er meine Stimme noch nie zuvor gehört hätte, dass er mich kurz etwas verdutzt ansah, bevor er seine übliche Alpha-Fassade wieder aufsetzte.
Croi schenkte ich ein kurzes Lächeln. Ich wusste nicht warum, ich kannte sie ja kaum, aber ich mochte sie und ich hatte das Gefühl dass mit ihr an seiner Seite Madrán als Alpha doch nicht ganz so untauglich sein könnte wie ich bisher angenommen hatte.

BtW Madrán, Croi, (Shenali) - ganzes Rudel
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 Lycidas

Welpe | Wolf
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   So 07 Feb 2016, 11:45

Als Balder sich drehte rutschte ich zwar ein Stück ab, schaffte es aber doch noch mich oben zu halten. "Was will Madrán von uns?", fragte ich während ich zwischen seine Schulterblätter tappste.

Von da konnte ich durch das schützende Gebüsch ins Lager schauen. Fast alle hatten sich um den Alpha versammelt und diskutierten über irgendwas. Es war mir egal worüber sie diskutierten. Aber sollte Balder nicht auch dabei sein? Er war doch wichtig für das Rudel...

"Gehen wir auch raus Paps?", wollte ich wissen, während ich den Kopf vor reckte und nach seinem Ohr schnappte. Er schien nachdenklich zu sein und ich mochte es nicht wenn er nachdenklich war. Es gefiel mir besser, wenn er gute Laune hatte und mit mir spielte.

"Meinst du Crasota bringt mir heute wieder was zum Spielen mit?", fragte ich dann bevor er meine anderen Fragen hatte beantworten können. Vor ein paar Tagen hatte sie mir eine Hasenpfote mitgebracht die ich anschließend fein säuberlich in ihre Einzelteile zerlegt und in Paps und meinem Lager verteilt hatte. Ein paar Tage davor war es ein Stück von etwas gewesen, was sie Geweih nannte. Es hatte komisch geschmeckt, aber man hatte es prima in der Gegend herumschuppsen können, denn es war leicht und ein bisschen rund gewesen wie ein Ast. "Darf ich sie fragen ob sie mir wieder was mitbringt?".

BtW Balder
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 Loke

Außenseiter | Wölfin
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   So 07 Feb 2016, 13:01

Meine Ohren zuckten genervt, als ich Madráns Stimme vernahm. Es war mir gelungen, den Rest der Geräuschkulisse auszublenden, aber wenn unser Alpha seine Stimme an alle erhob, sollte ich ihm wohl meine Aufmerksamkeit entgegenbringen. Wer weiß, was dieses Mal passiert war.
Bestimmt irgendeine lächerliche Kleinigkeit, die sich hätte verhindern lassen können. So sind sie eben, diese Flohpelze.
Sonderlich viel hatte ich nicht geschlafen, da ich es liebte, in der Nacht für mich zu sein. Deshalb war ich auch daran gewöhnt und es beeinträchtigte mich nicht sonderlich in meinen Aktivitäten, die ich tagsüber erbringen musste.
Seufzend erhob ich mich und schüttelte mich einmal kräftig, um mein Fell zu richten. Schließlich wollte ich stets gut aussehen, das äußere Erscheinungsbild ist äußerst wichtig, gerade wenn man so eine niedrige Position in einem Rudel einnimmt – vielmehr eine niedrige Position, die man sich selber ausgesucht hat. Da ist es doch selbstverständlich, dass man auf sein Aussehen achtet.
Gemächlich, aber mit stolz erhobenem Kopf trottete ich zu der kleinen Versammlung. Wie niedlich sie da alle saßen und um irgendetwas vollkommen Schwachsinniges diskutierten.
Ich seufzte einmal, um meinem Leid Raum zu lassen, das mich aufgrund des Zusammenlebens mit diesen Wesen automatisch und jeden Tag aufs Neue überkam, dann setzte ich mich etwas abseits der Gruppe auf den Boden. Na, was habe ich gesagt?
Genervt verdrehte ich die Augen, als ich hörte, dass es um die zwei unserer Rudelmitglieder ging, die auf dem Territorium des Nordrudels von Mitgliedern ebendiesem getötet wurden. Solche Idioten. Das haben sie sich selbst zu verschreiben. Damit haben sie das ganze Rudel in Gefahr gebracht.
Scheinbar desinteressiert verfolgte ich die Diskussion. Meinungsverschiedenheiten beobachtete ich immer mit großem Interesse. Dann passierte mal etwas.
Beinahe entfuhr mir ein Knurren, als ich die aufgeweckten Welpen unseres Rudels nicht mehr ignorieren konnte. Könne die sich nicht einfach mal benehmen? Unwürdiges Pack.
Eine Wasserknappheit? Na, wenn’s weiter nichts ist… kaum angekommen, schon steckten wir in der nächsten Krise. Doch so gerne ich Madrán die Schuld dafür geben wollte, er konnte das nicht wissen. Ungeduldig kratzte ich auf dem Boden vor mir herum. Dann konnte ich mich nicht mehr zurückhalten.
„Bei aller Liebe, die beiden sind doch selbst schuld“, sprach ich letztendlich mit hoch erhobenem Kopf und so laut, dass alle es hören konnten. Meine Verachtung versuchte ich gar nicht erst, zu verbergen. „Wer in ein fremdes Gebiet eindringt, muss damit rechnen, dass darauf Konsequenzen folgen. Und dass die Nordrudelwölfe unberechenbar sind, sollte doch wohl allen klar sein.“
Mit mir selbst zufrieden wartete ich auf eine Reaktion der anderen, verzog dabei aber keine Miene.
Zu der Wasserknappheit würde ich mich nicht äußern. Woher sollten wir bitteschön wissen, warum das passiert war? Es war nun mal so passiert und fertig. Eine Lösung mussten wir finden, aber in dieser Angelegenheit hielt ich mich zurück und zog es vor, die Rudelanführer zu beobachten und abzuwarten, wie sie damit umgehen würden. Das versprach, interessant zu werden.

BtW: alle

{hört Madráns Ruf | setzt sich abseits hin | kommentiert den Mord von Videns und Idayna | wartet ab}
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 Croí

Normalrangig | Wölfin
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   So 07 Feb 2016, 13:19

So wie Madrán hörte auch ich jedem einzelnen Wolf zu und sammelte ihre Argumente und Ideen auf. Mir entging auch nicht, dass Crasota mir ein kurzes Lächeln schenkte, so erwiderte ich es. Doch ihre Idee..ich wollte etwas sagen, aber ich wollte niemanden unterbrechen, das sprechen lag hier an Madrán, ich würde warten bis er mir erlaubte auch etwas zu entgegnen. Was sie vor hatte war nämlich nicht gerade ungefährlich, wenn da draußen ein Mörder herum lief..oder mehrere, sollten wir uns dann wirklich gefährden? Sicher schuldeten wir Videns und Idayna eine Aufklärung, aber wenn wir so etwas durchführen wollten, dann musste das jemand machen der Ruhe bewahren konnte und nicht auf Rache aus war. Man konnte das zwar nicht ungestraft lassen, aber es war besser das ganze fürs erste ruhig an zu gehen und zu forschen. Das würde ich auch in die Runde werfen, wenn ich sprechen durfte. Also sah ich kurz zu Madrán nachdem auch er mich angesehen hatte und stupste ihn wieder an, in meinen Blick legte ich etwas fragendes als er mich ansah, danach lenkte ich, so wie er, die Aufmerksamkeit wieder dem Rudel zu. Es war ganz klar, dass wir Aufteilungen machen mussten. Jemand würde sich um das Problem mit dem Wasser kümmern müssen, ein anderer würde den Mord an Videns und Idayna erforschen und der Rest musste die Stellung hier im Lager halten und sich um all die anderen wichtigen Dinge kümmern. Zum Beispiel müssten sie für Beute sorgen, sich um die Welpen kümmern..Welpen. Bei dem Gedanken musste ich an unsere Betas und ihren Nachwuchs denken, dabei konnte ich ein Lächeln einfach nicht verhindern. In Zeiten wie diesen waren Welpen etwas erfrischendes, sie waren wie ein Hoffnungsschimmer, das Licht, welches die Dunkelheit in unseren Gemütern erhellen konnte. Deswegen war es auch wichtig, dass wir nicht überstürzt handeln und immer die Ruhe bewahren, denn nur so würden wir schwerwiegende Fehler vermeiden können. Wenn alle zusammenhalten können wir es schaffen, dann können wir sogar die größte Hürde überwinden Mir war es wichtig, dass sich das jeder immer ins Gedächtnis rief, denn nur zusammen waren wir stark..nicht umsonst waren wir ein Rudel.

Als Loke dann sprach waren ihre Worte direkt. Und egal wie sehr sie auch verletzen mochten, eigentlich hatte sie auch Recht. Zwar würde es niemand so offensichtlich sagen, aber es war auch ihre eigene Schuld, die Wölfe aus dem Nordrudel hatten das Recht, ihr Territorium zu verteidigen. Jedoch konnten wir auch nicht genau wissen wie es abgelaufen war, was wir aber wussten war, dass dieser Vorfall dem ganzen Rudel schadete. Sie waren verängstigt und verachteten das Nordrudel nun noch mehr, genau solche Worte konnten alles ins Wanken bringen. Deswegen ließ ich mir, als sie sprach, nichts anmerken und sah sie ganz ruhig an, so wie ich auch alle anderen ansah, gleichzeitig drückte ich mich aber auch leicht an Madrán um ihn schonmal im voraus zu beruhigen, falls ihm diese Worte missfielen. Es war wichtig als Anführer Stärke zu beweisen, ich konnte ihm dabei helfen indem ich ihm die nötige Kraft gab und ihm als eine Stütze diente, für ihn da war. Noch immer wartete ich auf seine Erlaubnis mich an dem Gespräch von dieser Position aus zu beteiligen und ihm so vielleicht auch zu helfen, das Rudel brauchte Sicherheit jetzt mehr denn je, und wir konnten ihnen diese so vielleicht bieten indem wir Stärke bewiesen.

Btw: Madrán, Crasota, (Loke), Rest des Rudels
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 Leithra

Elite | Wölfin
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   So 07 Feb 2016, 13:39

Kap 6.03

Mit bitterer Miene musterte ich einmal mehr die Wölfe in der Runde, fixierte mich dann aber zunächst auf Madràn, der seine Meinung äußerte. Im Grunde War dieses Problem etwas, das handlungsbedarf zeigte. Wir müssten bei Beidem etwas tun. Der Tod unserer Gefährten War für mich die Erfüllung eines so bitteren Albtraumes. Es War die Reinkarnation meiner Ängste die sich in Blut und Hass widerspiegelten und ich die ganze Zeit versucht hatte zu verhindern. Hatte ich nicht immer davor gewarnt ein Auge auf die Nord zu haben. Weshalb waren die Beiden überhaupt im Gebiet unserer Feinde gewesen?
Nun niemand hätte damit rechnen können, dass die Strafe für das betreten der Tod wäre. So hatte betrayal eigentlich KEINEN Fehler begangen als er Lioba angegriffen hatte . Im Nachhinein betrachtet hatte er sogar noch zu milde gehandelt für meinen Geschmack .würde ich je auf einen Nord auf unserem Gebiet treffen, so würde ich nicht länger an mich halten können. Ich wüsste zwar nicht wer von diesem Pack genau die Morde zu verschulden hatten, doch als Warnung würde dies genug gelten.
Loke bereicherte uns in diesem Moment mit ihrer desinteressiert Anwesenheit. Ich mochte die Fähe nicht. Sie War selbstgerecht, viel zu arrogant, als dass sie es sich in ihrer Stellung eigentlich erlauben könnte und noch dazu vorlaut.
Nun, natürlich hatte sie recht dass sie dort eingedrungen waren, doch hatte sie vergessen, dass sie das WARUM nicht einmal annähernd kannte. Mit belegter Stimme meinte ich Bei aller Liebe, du weißt nicht was vorgefallen ist!
Im Grunde War Numior auch für uns da. Es War doch da s gelobte Land. Und ob Videns und idayna sich tatsächlich bewusst waren, was geschehen würde. Sie konnten es ja nicht besser wissen. Bisher hatte kein Nordwolf einen Mord an den unseren begangen, wie also hätten sie damit rechnen können, das ihr Tod der Schritt wäre den sie gewählt hatten. Vielleicht waren sie nicht einmal freiwillig dort sondern wurden erst dorthin gejagt. Niemand kann behaupten zu wissen, wie es War und so lange kann ich es nicht dulden, dass in dieser Weise schlecht über Tote gesprochen wird! Sie waren beide ein Teil von uns.. genau genommen hätte es wohl auch jeden anderen treffen können. Wir müssen auf der Hut sein. Vielleicht sollten wir häufiger an den Grenzen patrouillieren. . schlug ich vor und wandte meinen Blick zu Madràn Vielleicht sollten wir auch zwei Gruppen bilden.. eine die nach Wasser sucht und eine andere, die die Nord im Auge behält. Es kann sich nicht schaden, zu wissen was sie tun und ob sie vielleicht auch in unseren Gebieten sind..

Btw madran. Loke. Rest
(Denkt nach und antwortet)

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 Loke

Außenseiter | Wölfin
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   So 07 Feb 2016, 14:08

Als ich Madrán beobachtete und gespannt auf seine Reaktion wartete, fiel mir Croí auf, die sich dicht neben ihn gesellt hatte. Sie reagierte zwar nicht auf meine Aussage, jedoch konnte ich ihr ansehen, dass sie unentwegt nachdachte. Warum sprach sie ihre Gedanken nicht aus, sondern wartete? Und worauf eigentlich? Dass Madrán ihr erlauben würde, zu sprechen?
Du musst lernen, deine Meinung zu vertreten. Sonst wird dich niemand respektieren. Aber selbstverständlich sprach ich diese Gedanken nicht aus – so versessen auf einen Konflikt war ich nun doch nicht. Viel zu anstrengend, einen Wind um letztendlich rein gar nichts zu machen.
Meine Augen verengten sich ein wenig, als sich die graue Fähe an unseren Alpha schmiegte. Sollte sie tatsächlich irgendwann einmal die Alpha-Fähe sein, müsste sie sich aber durchaus mehr behaupten. Sie schien still und zurückhaltend, aber auch irgendwie zuversichtlich und liebevoll zu sein. Pah. Verweichlichte Rudelführer sind nicht das, was wir in dieser Zeit gebrauchen können. Und wenn Madrán nicht mit der Reaktion seines Rudels klarkommt, nach der er wohlbemerkt gefragt hat, sollte er sich überlegen, ob er tatsächlich weiterhin unser Alpha sein möchte.
Als Leithra dann sprach, wandte ich mich ihr zu. Sie war schon immer skeptisch gegenüber den Nordrudelwölfen gewesen. Der Vorfall würde ihr Misstrauen wahrscheinlich nur noch stärken. Von daher war es auch keine Überraschung für mich, als sie unsere ehemaligen Rudelmitglieder in Schutz nahm.
Ich begann zu lächeln, als sie meine Formulierung übernahm. Sie schien aufgebracht und deshalb nicht ganz in der Lage dazu, eigene Worte zu finden, um ihrer Missbilligung Ausdruck zu verleihen. Mir war bewusst, dass ich es mir in meiner Position wohl nicht erlauben durfte, weiter zu sprechen, ohne, dass ich dazu aufgefordert wurde, aber das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen.
„Natürlich weiß ich das nicht. Und du ebenso wenig. Das wissen nur Idayna und Videns. Leider sind sie aber tot, falls du das noch nicht bemerkt hast. Und auf die Aussagen der Nordrudelwölfe werden wir uns wohl kaum verlassen können.“ Ich ließ meine kalten Blick über die schwarzbraune Fähe schweifen und beobachtete sie eindringlich. „Die beiden sollen in das fremde Territorium gejagt worden sein? Um sie dann dort zu töten, damit der Mord eine gewisse Berechtigung erhält? Ich bitte dich, so intelligent können die Nordrudelwölfe nicht sein.“
Mein rechtes Ohr zuckte gleichgültig, bevor ich aufstand und mich betont gelangweilt streckte.
„Wie dem auch sei…“, fuhr ich dann fort, „meiner Meinung nach haben sie sich ins eigene Fleisch gebissen. Wenn ich jemanden von denen sehe, haben sie für mich definitiv keinen Welpenschutz mehr.“ Den Ausdruck ‚Welpenschutz‘ benutzte ich absichtlich, um zu zeigen, wie wenig ich diese Wölfe respektierte. Auch wenn ich das niemals zugeben würde – Welpen könnte ich nichts antun. Die hatten gar keine Schuld an dem, was die älteren Wölfe taten. Oder nicht taten. Jenachdem.

BtW: (Croí), Leithra, alle

{denkt über Croí nach | antwortet Leithra | betont ihre Gewaltbereitschaft gegenüber dem Nordrudel}
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 Betrayal

Normalrangig | Wolf
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   So 07 Feb 2016, 15:19

Ich lauschte den Worten meiner besten Freundin. Schaute sie dann mit Warmen Augen an. "Ich werde mich dort nicht einmischen" Gab ich von mir und schaute in die Wolken. Doch als ich das Hörte was alle meinten Sträubte sich mrin Fell. Nordrudel auslöschen? Akira ist im Nordrudel! Wenn sie ihnen über den weg läuft war sie die längste Zeit meine Tochter" Mit stark gesträubtem Fell setzte ich mich Auf, Richtete mich dann auf meine Pfoten und gab ein Knurrendes Heulen von mir. Meine Tochter könnte in Gefahr kommen, das musste ich verhindern.
Ich Blickte wütend in die Runde, dann zu Loke, die gewisse weise recht hatte, aber der Tot der beiden konnte nicht mit Blut bezahlt werden, welches vielleicht unschuldig war. "Wenn Nordrudelwölfe, das wirklich gewesen wären.. Meint ihr dann nicht dass sie die Leichen so beseitigt haben würden, das wir nie etwas davon mitbekommen hätten? Ihr wisst nicht einmal das die Nord es waren, natürlich, sie passen mir genauso wenig wie euch auch... Aber ich denke nicht das Sie es waren, die, die beiden Ermordet haben."
Meine Stimme ertönte laut über das Lager. Ich war entschlossen etwas zu machen was ganz gegen meinen Ruf war. Natürlich, ich hasste diese Nordwölfe.. Aber Krieg zu dieser Zeit, und dann auch noch der gedanke an den Tot von meiner Tochter Akira, würde mich dazu bringen mich ganz abzuwenden. "Klar, wir haben einen Verdacht sie zu verdächtigen, aber Ich denke, selbst dort kann man Lösungen finden... Nachdem Balder mir letztens, unbewusst den Kopf geklärt hat.. ist mir aufgefallen wie Stumpfsinnig wir sind.. Denkt nach, Sie sind auch Wölfe! Sie sind wie wir!"
Ich blickte in Überraschte gesichter, aber es konnte so nicht weiter gehen. Es war Viel wichtiger Wasser zu bekommen, Die Welpen beider Rudel würden darunter leiden.
"Wasser! Ist nun das Wichtigste für uns" Ich blickte mit einem Ausdrucksstarkem Blick in die Runde, letztendlich schaute ich unseren Alphawolf an. "Vielleicht wäre es sogar klärend.. eine Versammlung beider Rudel anzustreben, nächsten Vollmond.. Bei denen Kein angriff geduldet wird." Meine Augen richteten sich nun wieder an das Rudel und meine Stimme wurde leiser. "Und vielleicht, würden wir dann Mehr herrausfinden, über das was mit unseren Rudelgefährten passiert ist.. Ich meine.. Idayna war ohnehin Schwach, sie hätte es nie geschafft soweit zu Flüchten.. und Videns... der war eine halbe ewigkeit nicht mehr im Rudel bevor die beiden gefunden wurden. Wir wissen doch, wie Fanatisch er Idayna bewunderte.. Vielleicht ist es sogar Möglich... Das er.... es war." Meine Augen richteten sich an die Schwarze Fähe Leithra. "Und vielleicht... war es auch ein Fremder" Ich blickte der Schönen Wölfin kurz in die Augen und dann zu unserem Alphawolf. Ich nickte ihm kurz zu und setzte mich dann dicht an Liberty. Ich flüstertenur noch ganz leis. "Niemals lasse ich zu das meiner Tochter etwas passiert..."

Btw. Liberty, Madran, Leithra, Alle
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 Malik

BETA-Wolf
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   So 07 Feb 2016, 16:29

Prüfend ließ ich meinen Blick über die Ansammlung von Wölfen schweifen und mit schwerem Herzen musste ich mir eingestehen, dass sich unsere Reihen seit Beginn unserer Reise immens gelichtet hatten. Unser jetziger Rudelbestand stellte gerade mal ein Viertel unserer damaligen Stärke dar und so unzählig viele Wölfe haben schon auf grausame Art und Weise ihr Leben verloren.. - zu viele unschuldige Seelen, die viel zu früh den Pfad zu unseren Ahnen beschritten haben. 'Meine Gefährten, meine Freunde und meine Geliebten, niemals werde ich euch vergessen und eines schwöre ich bei meinem Leben.. - eure Tode sollen nicht umsonst gewesen sein. Jeder von euch hat seinen Teil zu diesem Rudel beigetragen und es ein Stück weit geprägt, ob als starker Krieger, oder als begabte Jägerin.. - vielleicht als ehrenwerter Heiler oder auch als tapferer Anführer. Nun seht ihr auf uns herab und ich bitte euch, schenket uns Kraft diese schwere Zeit durchzustehen und leitet uns auf den richtigen Weg.' Ich sah in all die Gesichter meiner Rudelgefährten und sie waren getränkt in Trauer, Wut und bittere Ungewissheit. Niemand wusste so Recht wie er mit dieser Situation umgehen sollte und jeder von uns hatte eine andere Meinung oder einen anderen Vorschlag. "Ein wahres Durcheinander, was?" flüsterte ich Enapay mit sanfter Stimme ins kleine Ohr und warf ihm dabei einen liebevollen Blick zu. Ich war gewollt auf die Diskussion einzugehen und auch meine Meinung mit fester Stimme zu verkünden, so erhob ich mich von meinem Platz und trat an die Seite meines Alphas. Ruhig und gefasst begann ich zu sprechen, selbst wenn meine inneren Gefühle sich überschlugen und viele Worte in meinem Kopf hämmerten und endlich ausgesprochen werden wollten. "Liebe Wölfe des Südrudels." Jeden einzelnen von ihnen fixierte ich für einen kurzen Moment und versuchte Augenkontakt herzustellen, in der stillen Hoffnung sie kurz erreichen zu können. "Es ist wahrlich eine schwere Zeit über uns hereingebrochen und unser Rudel braucht euch alle mehr als jemals zuvor.. - jeden einzelnen von euch. Es ist kein Platz für Unstimmigkeiten in unseren Reihen und jeder noch so kleine Zwiespalt sollte ein für alle mal ausgemerzt werden. Auf eine Art und Weise haben wir alle Recht.. - zum einen braucht jeder von uns das lebensnotwendige Wasser, zum anderen können wir keine mordenden und blutrünstigen Wölfe in Numior dulden." Ich stoppte kurz und atmete tief durch. Nicht jeden würde ich überzeugen können und auch nach meiner Ansprache würde es noch immer Unruhen in unserem Rudel geben. 'Vielleicht kann ich aber den einen oder anderen Wolf überzeugen zumindest für einen Augenblick die eigene Meinung zurückzustecken und sich auch für die Seite der anderen zu öffnen. "Madràn hat die Sache schon richtig auf den Punkt gebracht.. - Rachegelüste können warten, das Wasser allerdings nicht. Sollten wir durch Wassermangel geschwächt sein oder gar zum Teil verdursten, wäre jeglicher Angriff zwecklos und wir wären leichte Beute. Wissen wir überhaupt, ob es dem Nordrudel ähnlich ergeht? Vielleicht haben sie eine weitere Wasserquelle in ihrem Territorium und sind nur halb so sehr wie wir vom großen See abhängig.. - zur Zeit wissen wir rein gar nichts. Dementsprechend können wir auch nur bedingt handeln, doch trotz des Wassermangels dürfen wir die Nord nicht aus den Augen lassen und müssen unsere Grenzen verstärkt patrouillieren Auch du hast Recht, Betrayal, wir können nicht mit einer hundertprozentiger Sicherheit sagen, dass Wölfe des Nordrudels unsere Gefährten niedergestreckt haben.... - aber du warst auch nicht da und hast die beiden gefunden." Ich fixierte den braunen Wolf mit eisigen Augen und ein leichtes Beben klang in meiner Stimme mit, entstanden durch die plötzlich erneut aufsteigende Trauer über den Verlust beider Wölfe. "Du hast sie da nicht liegen sehen und musstest nicht den beißenden Geruch der Nord einatmen. Außerdem verbiete ich dir solche Worte über Videns.. - er war ein treues Rudelmitglied und mit deinen bloßen Vermutungen tust du ihm Unrecht."

BtW: Alle

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 Kanan

Heiler | Wolf
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   So 07 Feb 2016, 16:55

Kaum hatte die Versammlung begonnen und schon schlugen sich die Wölfe die Köpfe ein, waren anderer Meinung und ließen offen ihre Differenzen zu Geltung bringen. Es schien fast sogar so, dass der Hauptfokus der Dürre auf das Nordrudel überschwenken, der Hass und der Blutdurst waren deutlich zu spüren. Man war sich weder Einig noch verstand man den Ernst der Lage nicht wirklich, denn immer wieder wurde vom Nordrudel gesprochen, was sie doch getan haben und was noch kommen könnte. Es war anscheinend schwer genug überhaupt ein normales, friedvolles Leben hier zu führen ohne auch nur ein Augenblick verstreichen zu lassen in dem man andere verdächtigt, anfeindete oder in sonst irgendeiner Form mit Aggressivität begegnete. Die ganze Zeit schwieg ich, hörte mir jedes Argument an was erbracht wurde und stellte schockiert fest, dass die Nord weitaus mehr die Gedanken des Rudels vereinnahmten als die drohende Wasserknappheit. War ich für so ein Leben so weit gereist, hab so vieles Gesehen und Erfahrungen gesammelt nur um in diesem Rudel meine Vergangenheit wiederaufleben zu lassen. Meine Aufmerksamkeit ging in dieser Versammlung einmal quer durch die Wölfe, Leithra, Silence, Loke...Malik. Hätte ich nicht so ein gutes Gedächtnis, es würde mir schwer fallen bei diesem hin und her etwas beisammen zu halten. Leider konnte ich mich nur auf die wichtigsten Punkte fokussieren und das waren nun mal die Worte die zuletzt gesprochen wurden, besonders Loke konnte ich nichts weiteres entgegenbringen als meine Verachtung. Deine Worte sprechen für sich, Loke, den Tod zweier der unseren so zu entehren beweist deine Gleichgültigkeit vor uns. Ich legte meinen Kopf in den Nacken, blickte geradeaus, würdigte der Fähe keines Blickes. Du kannst noch so viele Barrikaden aufbauen, dich in Arroganz und deiner erträumten Erhabenheit verstecken, letztenendlichst bist du es die zu bemitleiden ist, du wirst nie eine von uns sein. Mein Blick ging zu Leithra, streifte dabei den von Malik und Betrayal, es war nicht meine Intention mich in ihr Revierkampf einzumischen oder ihr das Gefühl zu geben das sie solche Streitigkeiten nicht selber regeln konnte, daher hoffte ich das meine Worte keine Grenze der ihrer überschritten hat. Der Fokus meiner Aufmerksamkeit ging allerdings durch Maliks Worte wieder auf die eigentliche Situation über. Ich ließ mir nicht anmerken das ich seine letzten Worte nicht zu hundert Prozent zustimmte, sondern derselben Meinung war die Betrayal vertrat, doch ich werde mich hüten es so verhärtet zu vertreten wie mein Bruder. Mit halb verschlossenen Augen sah ich ihn kurz an, den Welpen dabei zu haben war alles andere eine gute Entscheidung, es war ein Fehler und das würde ich ihm bei Gelegenheit vortragen, doch erstmal atmete ich ein um zu sprechen. Betrayals Worte sind alles andere als falsch, sie mögen vielleicht nicht deine Zustimmung finden und schon gar nicht von irgendwem anderes, dennoch sind sie es wert überdacht zu werden. Aber du hast es schon gesagt Malik, egal was dort genau passiert, vordringlicher ist es die Wasserknappheit zu überwinden und ich hätte eine Wage Vermutung die ich teilen will, sofern man mir nicht das Wort abschneidet. Ich sah den Beta noch einmal an nur um dann meine Aufmerksamkeit kurz zum Alpha zu lenken, ich wollte meine Worte offenbaren ohne gleich mit Gegenargumenten bombardiert zu werden...auch wenn es in einer Versammlung eben darum geht.
 
Angesprochen: Loke // Malik // Madrán  |  Erwähnt: Leithra // Balder // Betrayal
 
» Hört den Argumenten zu | Ist der Logik dahinter Skeptisch | Wendet sich von Loke als Rudelmitglied ab | Gegenargumentiert Malik und Stimmt Betrayal teilweise zu «
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 Enapay

Welpe | Wolf
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   So 07 Feb 2016, 17:30

Kap 1.03

Abwartend blickte ich zu Paps hinauf, der scheinbar nicht so scharf auf das Training war wie ich. Manchmal war er so ein Spielverderber!
Nun richtete er seine Worte an mich und riss mich in die reale Welt zurück. Murrend jaulte ich und brummte Du Spielverderber- Immer hast du was anderes zu tun! beleidigt zog ich die Nase hoch und schob schmollend die Unterlippe vor So langsam glaube ich, dass du Angst hast! Ha! Ja, du traust dich wohl nicht mir mir zu kämpfen!"
Genau so musste es sein, so und nicht anders. Zumindest konnte ich mir das nicht erklären, schließlich konnte Papa nicht so viel zu tun haben, dass er immer Ausflüchte suchte. meine Ausbildung konnte nicht länger warten, er musste sich mit mir beschäftigen. Doch er ging lieber los und ich sollte ihm wohl folgen. ich hatte absolut keine Lust auf diese Erwachsenengespräche. Davon verstand ich doch sowieso nur selten etwas. Zumal die großen Wölfe mich sowieso meist ignorierten. Da hieß es stillsitzen und keinen Unfug machen, sonst gäbe es bestimmt wieder Ärger.
Brummelnd lief ich hinter Papa her und nahm dann neben ihm Platz. Ich ließ den Kopf auf die großen Pfoten sinken und beobachtete die Ameisen auf dem Boden.
Ich beachtete das Gespräch weiterhin kaum, bis Paps aufstand und mit lauter fester Stimme zu sprechen begann.
Es war ganz schön beeindruckend, wie er es schaffte etwas auszudrücken und alle zum Schweigen zu bringen. Ganz genau so wollte ich auch werden. Groß und stark und majestätisch und außerdem der Beta- oder besser noch Alpha.

btw Malik, Rest
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 Leithra

Elite | Wölfin
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   So 07 Feb 2016, 17:54

Kap 6.04
Nichts als ein rotes Tuch. Nicht mehr war Loke für mich. Ihre pure Anwesenheit provozierte mich und sie konnte wohl froh sein, dass ich eine derart gute und geradlinige Ausbildung genossen hatte, um ihr nicht promt die Halsschlagader aufzureißen. Diese Fähe schaffte es immer binnen Sekunden meine Selbstbeherrschung auf die Probe zu stellen. Doch auch diesmal tat ich das, was ich immer tat, wenn ich kurz davor war etwas zu tun, was ich traurigerweise nicht einmal bereuen würde. Ich verschloss mich von innen. Meine Augen wurden kalt und ausdruckslos, meine Gesichtsmimik verhärtete sich und mein Körper spannte sich unangenehm an. Es waren kaum merkliche Impulse, die wohl niemand erkennen würde, der mich nicht gut genug kannte. Loke konnte dies nicht von sich behaupten, dass sie auch nur die winzigste Ahnung davon hatte, wie es in mir aussah. Ihr Glück. Ihr Glück, dass sie nicht wusste, wie sehr sie mich reizte.
Sprich nicht so über die Beiden, nicht du und Betrayal auch nicht. Ich möchte das sicher nicht hören, wie ihr deren Andenken in den Schmutz zieht bestätigte ich des Betas Worte mit kühlem Tonfall zu diesem Thema. Malik schien ebenso der ähnlichen Ansicht zu sein wie ich. Auch ich fand das Wasserproblem weitaus prägnanter und wichtiger, als der Zwist. Man musste Prioritäten setzten und das war zum Glück der Nord nicht sie!
Trotz der Worte des Betas konnte ich noch immer nicht ganz ablassen und meinte ebenso tonlos wie zuvor zu Loke Die Nord sind sicher nicht so dumm, wie du denkst. Lioba war ja das beste Beispiel. dann flog mein kalter Blick zu Betrayal, dessen plötzlicher Sinneswandel mir ziemlich aufstieß. ich konnte es nicht leiden, wenn die Meinungen sich mit dem Wind drehten, so konnte man genauso gut schweigen, wenn die Meinung nicht beständig war. Noch vor zwei Monaten, hatte er die Nord umbringen wollen udn nun verteidigte er sie Woher der Plötzliche Sinneswandel, Betrayal? Gerade du wolltest vor zwei Monden noch noch klare blutige Zeichen setzen! Sie können die Leichen genauso gut auch als Warnung oder Provokation liegen gelassen haben, zuzutrauen wäre es ihnen!Oder es war ihnen schlichtweg egal. Ich glaube kaum, dass eine gemeinsame Versammlung friedlich enden würde, dazu ist nun schon zu viel passiert. ich könnte ihnen nicht ins Gesicht sehen, ohne den Hass schwellen zu spüren.
ich senkte den Blick und schüttelte meine angespannten Muskeln Deine Schlussfolgerung hat einen Fehler- selbst wenn Videns Idayna umbrachte, so wäre noch zu klären, wer seinen Tod zu verantworten hat. Abgesehen davon glaube ich nicht daran, dass er zu so etwas in der Lage wäre.
Ich ächzte und versuchte mich innerlich im Zaum zu halten, was mir auch ziemlich gut gelang, während ich mir Kanas Worte durch den Kopf gehen ließ. Wir sollten uns um das Problem 'Wasser' kümmern... Über die Nord zu diesem zeitpunkt zu diskutieren hat doch keinen Sinn
Ich wandt mich ein wenig ab, wollte mich sammeln. Die Gedanken an die Nord, die angst, die Wut hatte mich innerlich wieder total verunsichert, ich konnte nur froh sein, dass mir dies niemand ansehen würde..

Btw Malik, Madràn, Loke, Betrayal, rest
[denkt nach, antwortet]

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 Shenali

BETA-Wölfin
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   So 07 Feb 2016, 20:34

Während ich spürte, wie Manalis kleine Pfoten meinen weichen Bauch bearbeiteten, um an die so dringend verlangte Milch zu gelangen, vernahm ich immer mehr hitzige Stimmen, die an mein Ohr drangen. Ich wandte meinen Blick zum Zentrum unseres Lagers, zu der Versammlung, die Madrán einberufen hatte. Die Anzahl der Südrudelwölfe, die sich dort eingefunden hatte, war schwer zu überblicken, vor allem, da kaum jemand still auf seinem Platz saß und sich von seinen Emotionen geleitet immer wieder unruhig hin und her bewegten. Hier zuckte ein Ohr, da stellte sich instiktiv leicht das Nackenfell auf und bei wiederum einem anderen strich die Rute hektisch über den Boden. Jeder Wolf schien etwas auf dem Herzen zu tragen und seine Meinung ausdrücken zu wollen. Mit gespitzten Lauschern registrierte ich, dass die meisten sich zunächst gegen einen Kampf mit dem Nordrudel stellten und sich um das Wasserproblem kümmern wollten. Bilder von Videns und Idayna stiegen vor meinem inneren Auge empor, Eindrücke unseres ersten, grausigen Fundes und Crasota, die die beiden am nächsten Morgen ins Lager geschleppt hatte, mit Trauer in den umwölkten Augen und unsagbarer Wut. Nachdenklich ließ ich meine Augen über meine kleine Manali gleiten, die sich mit geschlossenen Augen immer noch an meine Flanke kuschelte und hin und wieder leise schmatzte. Dieses friedliche Bild verdrängte die dunklen Erinnerungsfetzen und mir wurde bewusst, was wirklich wichtig war, was im Fokus stehen sollte und auch musste.

Vorsichtig erhob ich mich auf meine vier Läufe und wies Manali mit einem liebevollen Stupser mit meiner Schnauze an, mir zu folgen. Geschickt schlängelte ich mich durch die Ansammlung meiner Rudelmitglieder und vernahm mit einem bestätigenden Nicken Leithras letzte Worte. Seit unserer Begegnung mit den beiden Einzelläufern war sie kontinuierlich in meinem Ansehen gestiegen - mittlerweile respektierte ich die zumeist schweigsame, dunkle Wölfin. Mit ihrer gerade eben erst verkündeten Meinung zu unseren aktuellen Problemen spiegelte sie meine Gedanken wider. Mit Manali dicht an meiner Seite ließ ich mich neben Malik nieder und neigte kurz den Kopf vor unserem Alpha. Ich richtete mich zu meiner vollen Größe auf, das schneeweiße Fell glänzend, ließ den Blick kurz über meine Familie gleiten und schaute dann einem jeden einzelnen versammelten Rudelmitglied in die Augen. "Ich habe eine Frage an euch alle: Welche Gründe sollte rudellose Einzelgänger haben, zwei fremde Wölfe zu ermorden? Nich dazu in einer nebeligen Nacht an einer schwer zu erreichenden Stelle im Gebirge? Hätten die Nordrudler nicht eher einen Grund dazu gehabt, wenn sie zwei Südrudelwölfe auf ihrem Territorium gefunden haben? Wir wissen, dass sie uns grollen, sie betrachten uns nach wie vor als Eindringlinge ihres Landes. Was sagt uns, dass sie nicht die Gelegenheit genutzt haben, uns zu Schwächen?" Meine Worte waren allesamt Teile von Gedankengängen, über die ich lange gegrübelt hatte. Ich hatte versucht, die Sache aus allen Richtungen zu beleuchten, die Trächtigkeit hatte mich zum Nachdenken angeregt. Über den Sinn des Lebens und zum ersten Mal hatte ich nicht nur hauptsächlich an mich selbst gedacht. Mit meiner neuen Verantwortung als Betawölfin, als Tochter Thoraks und Freundin Aurayas war es an der Zeit gewesen, meine bereits behutsam angedachten Gedankenänderungen auch auf die äußerliche Präsenz Shenalis auszuweiten. Wieder fixierte ich die Wölfe vor mir. "Ich würde mich gerne an den Nordrudlern rächen denn ich bin fest davon überzeugt, dass sie den Mord auf ihren Schultern tragen. Aber ich stimme der überwiegenden Meinung von euch zu - wir müssen zunächst an uns selbst denken und uns selbst stärken. An unsere Welpen, Jungwölfe, an unsere älteren Wölfe." Mein Blick fiel auf Enapay, der fasziniert auf den Boden starrte, aber dessen winzige Ohren zuckten. "Wir können keinen Krieg mit dem Nordrudel einleiten, wenn wir nicht über unsere volle Kraft verfügen und wenn wir zudem nicht wissen, ob sie eventuell nicht wie wir unter dem Wassermangel zu leiden haben. Wir müssen schnellstmöglich eine Möglichkeit finden... um unser aller Willen." Ich spürte, wie die Sonne immer höher am Horizont empor kroch und die Temperaturen stiegen, bereits jetzt klebte mir die Zunge leicht am Gaumen und ich schluckte, um meine Kehle zu benetzen, während ich meine stolze Haltung bewahrte - ich stand zu meinen Worten.

BtW: Manali, Enapay, Leithra, alle Versammelten

{lauscht den Wölfen, während Manali noch trinkt | steht auf und geht mit Manali zu der Ansammlung | teilt den Wölfen ihre Meinung mit und schaut umher}

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