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 Das Alte Lager {IV}

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AutorNachricht


 Shenali

BETA-Wölfin
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BeitragThema: Das Alte Lager {IV}   Mo 01 Feb 2016, 19:05

Wildblühende Sträucher und dornige Büsche bilden verankert an hoch emporgewachsenen Bäumen eine Art Schutzring um eine ins Erdreich eingelassene Sandkuhle. Dieser Ort dient dem Südrudel nun als Lagerplatz und wird von ihnen als Behausung, Geburtsstätte und Versammlungsort genutzt. Hier und da liegen verstreut Überreste von einigen Zweibeinern, da diese die Beschaffenheit dieses Ortes genau wie die Wölfe zu schätzen wussten, doch der undurchdringliche Schleier der Natur breitet seine Flügel aus und lässt den Waldboden auch hier wieder fruchtbar und neu wachsen.

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 Silence

Jungrudelmitglied | Wolf
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Mo 01 Feb 2016, 22:30

Ich kam gerade von einer meiner in letzter Zeit ziemlich häufigen Stromertouren zurück, geschlafen hatte ich mal wieder die halbe Nacht nicht, da ich immer noch von Albträumen geplagt wurde. Träume in denen ich immer und immer wieder sah wie meine Eltern von einem Bären zerrissen wurden. Ich wollte es nicht mehr sehen, überall war Blut und die Innerein meiner Eltern. Dieses Bild hatte sich so sehr in meinen Kopf gebrannt, ich konnte es nicht vergessen, doch wenn ich nicht davon träume dann davon wie mein früherer Gefährte die Klippe hinab stürzte, seinen Schrei der abrubt mit einem dumpfen Schlag endete, der Geschmack seines Fells war das letzte was ich von ihm wahrgenommen hatte. Ich hasste diese Dinge, ich hasste sie weil sie mich verfolgten und ich liebte sie weil sie mich verfolgten, das war die einzige Möglichkeit meine liebsten wieder zu sehen, doch würde ich so auch niemals ihren Verlust vergessen können und das wollte ich auch nicht. Als ich das Lager betrat fiel sofort auf, dass das Rudel gerade am Aufwachen war und die Morgenversammlung einberufen wurde. Ich setzte mich an den Rand der Sandkuhle, dort würde ich alles hören können, aber war nicht im Gedränge. Ich hasste die Stimmung die momentan im Rudel herrschte, das war der Grund wieso ich momentan so oft weg war, ich wollte sie nicht sehen, viel zu viele waren auf Rache auf, wieso wollte niemand verstehen das man die ganze Sache auch friedlich lösen konnte. Es heißt immer Gewalt erzeugt Gegengewalt, wieso verstand niemand das eine Seite nachgeben musste, bevor die andere zur Ruhe kommen würde? War es so schwer Frieden zu verstehen? Ich wollte mir diese Fragen nicht beantworten, ich wusste das sie es erst merken würden wenn es zu spät war, ich hoffte einfach das Madrán eine vernünftige Entscheidung traf.

BtW: Ganzes Rudel/Niemand
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 Ruby

Welpe | Wölfin
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Di 02 Feb 2016, 16:17

Mit einem Ruck stand ich auf den Pfoten. Die Sonne schien mir ins Gesicht und es schien ein wundervoller Tag zu werden. Hechelnd schaute ich mich um, auf der Suche nach einem Speielpartner. Iki würde wohl noch schlafen, deshalb wollte ich ihn nicht wecken. Mit übermütigen Sprüngen raste ich in die Mitte des Lagers. Stolz bemerkte ich, dass meine Beine länger geworden sind und das welpenhafte aus meinem Gesicht verschwand. Natürlich war ich noch immer so hibbelig und aufgedreht wie eh und je, doch man erkannte, dass ich nicht mehr ganz so tollpatschig war wie früher. Leider sah ich immer noch etwas plump aus, was sich hoffentlich aber wieder legte.

In der Mitte des Lagers ließ ich mir die Sonne auf das Fell scheinen und dachte wie jeden Morgen an Lioba. Was wohl aus ihr geworden ist? Ich vermisste sie sehr, dennoch band ich das niemanden auf die Nase. Madràn hatte eine Entscheidung gefällt und trotz Protestes meinerseits ausgeführt. Das habe ich letztendlich akzeptiert, obwohl es sehr weh getan hatte. Doch Iki hatte mir in dieser Zeit sehr geholfen, wofür ich ihn immer noch dankbar war.

Doch nun hatte ich genug still gestanden und schaute mich weiterhin um. Plötzlich flatterte ein Schmetterling vor meiner Nase und ganz wie in der Welpenzeit sprang ich hoch und versuchte diesen zu fangen. Ohne Erfolg. Dennoch gab ich nicht auf und jagte dem zarten Geschöpf hinterher. Dabei achtete ich kaum darauf,wohin ich lief und wäre fast in ein Busch gelaufen. Zum Glück bekam ich nur ein paar kleine Äste ab und ein paar Blätter. Enttäuscht schaute ich dem flatternden Wesen hinterher.

Btw (iki, Madràn, Lioba, Rudel)
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 Vinzina

Jungrudelmitglied | Wölfin
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Di 02 Feb 2016, 19:07

Ich würde grade Wache,  von etwas was ich geträumt hatte.  Ich schreckte auf und bemerkte das ich in Sicherheit gewesen war.  Ich streckte mich und ging dann durch das Lager als ich Silence sah. Ich ging auf Silence zu.  Er stand etwas abseits von allen. Und ging zu ihm rüber. Morgen Silence. Setze mich etwas in seiner Nähe.  Die Morgendliche Versammlung stand an. Dachte ich kurz und schaute zu den anderen.  Ich suchte etwas aber fand es nicht wirklich.  Ich beobachtete alles und versuchte nichts blödes zu mir selber zu sagen.  Ich sah Ruby,  Die sich mitten im Lager war.  Ichbwandte mich aber dann auch Silence zu. Ich genoss den neuen Morgen. Er war sehr schön gewesen und ich spielte mit meinen Gedanken fangen. Ich glaube das diese Wärme bald alles aus uns raus holen wird. Wasser ging zurück, Beute war sehr Mager geworden. Dann hört man Rache und Gewalt. Was sollte ich davon halten? Ich schaute in die Mitte des Lagers und hielt mich zurück von all den ganzen auf Läufe unseres Rudel. Am Rande zu sitzen war immer schön gewesen. Aber ich vermisste doch jemand. Wo, war Bora hin gegangen. Sie hatte das Gebiet doch Verlassen. Sie ist zur Zeit sehr merkwürdig geworden. Aber ich wollte nicht weiter nach denken. Da ich mir nun andere sorgen gemacht hätte.

Btw Silence: Sprache ich an.
Beobachte alle im Lager.

Streckte mich,  ging durchs Lager,  zu Silence rüber sagte was
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 Shenali

BETA-Wölfin
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Di 02 Feb 2016, 19:24

Begleitet vom vereinzelten, hellen Zwitschern der Vögel öffnete ich langsam mein linkes Auge, dann mein rechtes. Ich hatte es genossen, im Dämmerzustand zu verweilen, ich war schon etwas länger wach, obwohl erst vor kurzem die Morgendämmerung angebrochen war. Instinktiv schlang sich meine Rute enger um die beiden kleinen Wesen, die sich an meinen Bauch kuschelten und ihn so wärmten. Sie waren es auch, die dafür sorgten, dass ich morgens früh wach wurde - aber nicht etwa durch unsanfte Bewegungen ihrerseits. Meine Gedanken drehten sich einfach kontinuierlich um Enapay und Manali, sie hatten das Zentrum meines ganzen Seins eingenommen. Liebevoll drehte ich meinen Kopf leicht zur Seite und betrachtete das ungleich gezeichnete Paar aus zärtlich funkelnden Augen. Eine Weile lang verweilte ich in dieser Haltung, doch nachdem ich festgestellt hatte, dass alle beide noch seelenruhig schlummerten und zwischendurch leicht mit ihren winzigen Pfötchen zuckten, wenn sie träumten, schmiegte ich meine Schnauze an den weichen Pelz des Wolfes, der neben mir lag. Sofort stieg mir sein wohlbekannter, herber Duft in die Nase und ich zuckte einmal kurz wohlig mit meinen Ohren. Niemals hätte ich gedacht, dass ich jemals eine Familie haben würde, einen zärtlichen Gefährten, den ich mit jeder Faser meines Seins liebte und ich mich im Südrudel ohne meinen geliebten Vater wieder wohl fühlen würde. Doch all dies war eingetroffen und ich dankte dem Schicksal jeden Tag dafür. Langsam drifteten meine Gedanken mit jedem steigenden Sonnenstrahl zu den Geschehnissen ab, die das Rudel heute morgen erwartete. Gestern hatte Madrán uns mitgeteilt, dass er eine der wenigen Rudelversammlungen einberufen würde, die es in Numior bisher gegeben hatte. Ich wusste, über was er hauptsächlich mit uns reden wollte - den Wassermangel, der uns alle bedrohte. Instinktiv schlang sich meine Rute noch fester um meine geliebten Kleinen. Ich würde nicht zulassen, dass die beiden unter diesem Umstand leiden musste und alles daran setzen, das Problem zu lösen, woran auch immer es liegen mochte. Währenddessen glitt mein Blick zu Ruby und ich betrachtete, wie die junge Wölfin mit ihren kleinen Pfoten in der Luft herumwedelte und einem Schmetterling hinterhersprang. Belustigt verzog sich mein Maul zu einem kleinen, wölfischen Lächeln, während ich über ihren enttäuschten Gesichtsausdruck schmunzeln musste. Die intensiv gefärbte Welpin war in der letzten Zeit stark gewachsen und rief mir nur noch einmal mehr vor Augen, wie klein Enapay und Manali eigentlich waren - und wie leicht angreifbar und schutzbedürftig. Im Augenblick drohte jedoch keine akute Gefahr und so bettete ich meinen Kopf wieder auf meine eigenen Pranken und genoss den kurzen Moment der Ruhe, der mir noch blieb, bevor mich der Tag in seine festen Klauen schloss.


{ist schon etwas länger wach | denkt an Enapay & Manali | ist vollkommen zufrieden mit ihrem Leben | schmiegt sich an Malik | betrachtete Ruby und bettet dann ihren Kopf auf ihre Pfoten}

BtW: (Ruby, alle)

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Zuletzt von Shenali am Di 02 Feb 2016, 19:47 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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 Enapay

Welpe | Wolf
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Di 02 Feb 2016, 19:42

Kap 1.01

Pfft-mampf-Hatschi
Mit einem Niesen, das beinahe im weißen, bauschigen Fell erstickt wurde schreckt ich aus dem Schlaf. Das weiche Fell von Mamas Rute hatte mich doch so stark an der Nase gekitzelt, dass ein Niesen nicht einzuhalten war. Benommen rümpfte ich die kleine Nase und klappte die Augen träge auf, blickte direkt auf besagte weiße Rute, die mich aus dem Schlaf gequält hatte. Gna! brummelte ich undeutlich und unzufrieden, während cih die kleinen Pfoten von mir streckte und herzhaft gähnte um die restliche Müdigkeit zu vertreiben, die noch in meinen Gliedern kribbelte.
Ein neuer Morgen war angebrochen und die Sonne schien mir herausfordernd auf die Nasenspitze, wo sie ein warmes, wohliges Gefühl der Liebkosung hinterließ.
ich mochte die Sonn gerne, denn sie war warm und sanft, wie das Fell von Mama und gleichzeitig so stark und mächtig wie Papa. Ohja, mein Papa war bärenstark! Wenn nicht noch stärker. Ich hielt ihn ja für den stärksten Wolf im Rudel. Mein Papa! Ohja, und ich war mächtig stolz auf ihn. Der Beta war er und Alpha hätte er auch locker werden können- Oder nein! Ich würde Alpha werden und mein Papa müsste dann mir gehorchen, eines Tages! ganz genau so machen wir es! Ich würde bestimmen. Und alle müssten tun, was ich sage- auch Papa..
noch bestimmt er ja.. Aber das kann sich ja ändern.
Innerhalb weniger Sekunden war ich auf den Beinen, während meine Schwester noch faul herum lag. Morgan Mama! japste ich und hopste auf ihre Flanke um von dort direkt auf Papa blicken zu können. Papaa- Aufstehen! kicherte ich und landete mit einem Satz auf seinem Bauch und hopste darauf herum. PAAPAAA! johlte ich und tippelte unruhig von einem Fuß auf den nächsten. Ohja, ich war so gut gelaunt wie nie. Und heute sollte mir Papa das Jagen beibringen- Nein, ich bin nicht zu klein dafür- früh übt sich!
Hm. vielleicht könnten wir vielleicht auch erstmal keine Hasen jagen sondern.. Schmetterlinge.
Mein BLick blieb an der roten Fähe Ruby hängen, die soeben noch einem der solchen nachgetollt war. Ohja, vielleicht könnte auch sie mir Schmetterlingsjagen zeigen- aber Papa kann da sbetsimmt besser. Ihr war er ja entwischt...

BtW malik, Shenali, Ruby, Manali
(Wacht auf, schaut sich um, springt auf, 'attackiert' Malik)
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 Malik

BETA-Wolf
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Di 02 Feb 2016, 21:21

Die Sonne war mit ihrer vollen Pracht über den nebelverhangenen Horizont gestiegen und nun begann sie mit hellen, warmen Strahlen die Welt zu erleuchten und Numior das nötige Licht und Leben zu schenken. Mein Schlaf war durchzogen mit süßlichen Träumen und auch sonst verlief die Nacht recht ruhig und erholsam für mich, wenn ich nicht gerade durch das Quaken oder Quieken einer meiner Welpen geweckt wurde und mich leicht besorgt erkundigen musste, ob auch wirklich alles in Ordnung mit ihnen war. Shenali schenkte mir in solch einem Fall nicht mehr als ein schmunzelndes Kopfschütteln und versicherte mir mit zarter Stimme, dass auch wirklich alles bei bester Ordnung war und ich sorglos weiterschlafen konnte. 'Woher soll ich denn auch bitte wissen, was für Geräusche normal für kleine Fellbündel sind und welche nicht? ...okay, vielleicht übertreibe ich es auch ein wenig mit meiner Fürsorge... - aber nur ein wenig.' Plötzlich wurde ich durch die noch piepsige Stimme Enapays überrascht und fast schon zeitgleich landete der Floh auf meiner Flanke und begann wild hüpfend die Müdigkeit aus meinem Körper zu jagen. Leise lachend öffnete ich die Augen, betrachtete meinen Sohn mit einem liebevollen Blick und verpasste ihm einen sanften Stups mit der Pfote, sodass er umfiel und an meiner Seite kichernd herunterkullerte. "Weck deinen Papa doch das nächste Mal ein bisschen liebevoller, kleiner Frechdachs." Mit einem Schmunzeln im Gesicht wandte ich mich an die schneeweiße Wölfin neben mir und auch ihr verpasste ich einen sanften Stups, dieses Mal aber mit meiner Nase und länger anhaltend. "Guten Morgen, Liebling." brachte ich noch leicht müde mit rauer Stimme hervor, während mein Blick prüfend über ihre Schulter auf Manali fiel und ich beruhigt feststellte, dass diese noch süß schlummernd im Traumland umherlief. Niemals hätte ich mir dieses Glück auf Erden erträumen können und desto öfter musste ich mich einfach vergewissern, dass es auch der Realität entsprach und nicht nur meiner verwunschenen Fantasie entsprang.

BtW: Shenali, Enapay, Manali

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 Liberty

Normalrangig | Wölfin
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Di 02 Feb 2016, 22:38

Ich warf das letzte Mal einen Blick über die Schulter bevor ich mich endgültig von den Welpen abwandte 'Es ist nicht gut was du tust' überlegte ich kurz verwarf diesen Gedanken dann aber schnell wieder, ich konnte diese Welpen nicht lieben, nicht wo ich ihren Vater so sehr hasste und ich sie nicht haben wollte. Ich überwand den kleinen Abhang den sie nicht überwinden konnten...

Die letzten Augenblicke meines Traums dämmerten nur noch leicht, bevor ich langsam aus dem Schlaf dämmerte, ich gähnte etwas geräuschvoll und streckte meine zierlichen Glieder von mir, bevor ich mich hoch hievte und mich dann nochmal streckte. Ich blickte mich flüchtig um und sah dann einen lieben Rüden den ich jetzt gerne nerven würde, das Lager war noch recht verschlafen. Alle die schon auf den Beinen waren, sind zwei der Welpen, unsere Betas und zwei Jungwölfe, meinen besten Freund würde ich jetzt wecken. Ich schlich zu diesem um mich dann halb auf ihn zu legen, also nur mit den Vorderbeinen. Schönen guten Morgen trällerte ich ihm dann entgegen. Manchmal verhielt ich mich wirklich nicht wie eine 5 Jährige Fähe, aber es tat einem immer gut mal ein paar Späße zu machen. Ich rollte mich dann wieder von ihm runter und sah ihn erwartungsvoll an.

BtW: Betrayal

(Sry, das sie ihn so weckt, aber es war zu verlockend)
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 Betrayal

Normalrangig | Wolf
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Di 02 Feb 2016, 22:56

Ein Dunkles Knurren ertönte hinter mir, die Stimme eines Großen Rüden gab mir die schuld an ihrem verschwinden. Meine Aufgerissenen Augen Starrten ihn an. Sollte ich mich Schuldig fühlen das Diese Komische Fähe namens Lioba ihre Narben von mir Trug? Ich zuckte mit Den Ohren, und Meine Rute wankte nervös hin und her. Ich hegte ein Schlechtes Gewissen im Traum, Fürchtete Balder, obwohl ich nichts zu befürchten hatte. Doch eine Liebliche Stimme, und die Warme Nähe einer Guten Freundin zeigte mir Das es nur ein Traum war. ALs die Liebliche Stimme Liberty´s versiegte, rollte sie ihre Läufe von mir runter und ich Blinzelte in ihre Erwartungsvollen Augen. Ein Müdes Lächeln überzog meine Lefzen und mein Gemüt wurde wacher. "Guten Morgen du weißer Lügenfellknäull" GLuckste ich ihr Frech und leise zu, freundlich Stubste ich sie an und blickte mich um. Es waren schon einige Wach, und Vor allem, Die Welpen, unsere Jüngsten Geschöpfe schienen auch zu erwachen. Ich Grinste Liberty zu. "Na zweifelst du, wenn du Des Betas Welpen siehst?" Ich ärgerte sie ein Wenig, Schnappte spielerisch nach ihrem Ohr und Streckte mich folgend. Ein seufzen entglitt mir und ich schaute mich um. "Erwartest du was von mir?" Ich blickte meine Beste Freundun an.

btw. Liberty
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 Silence

Jungrudelmitglied | Wolf
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Di 02 Feb 2016, 23:26

Ich war gerade etwas in Gedanken versunken und erschrak deswegen etwas als mich eine mir inzwischen schon ziemlich bekannte Fähe meines Rudels ansprach. Ich war erleichtert darüber das es Vinizina war, sie war eine der wenigen in diesem Rudel denen ich über den Weg traute. Sie schien etwas zu suchen, weswegen ich mich mit meinem Kopf etwas vorlehnte damit ich ihr trotzdem in die Augen sehen konnte. Morgen Vinizina sagte ich dann aber erstmal. Ich folgte ihrem Blick, doch fand nichts ungewöhnliches, allerdings kannte ich Vini nicht gut genug um zu wissen was sie suchte. Sie dachte über etwas nach, weswegen ich entschloss mich ein wenig mit ihr zu unterhalten. Findest du die Welpen nicht auch zu süß? fragte ich sie, weil meinen Blick gerade auf der kleinen rötlichen Fähe die Azul mal aufgelesen hatte ruhte die gerade einen Schmetterling jagte.

BtW: Vinizina
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 Madrán

ALPHA-Wolf
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Mi 03 Feb 2016, 10:35

Ich war schon eine Weile wach, beobachtete das erwachende Rudel legte mir meine Worte zurecht während ich einfach noch liegen blieb.

Mein Blick flog zu Shenali und Malik und ihren Welpen... ich musste lächeln. Die Kleinen waren wirklich niedlich. Ein bisschen betrübt musste ich an Ivaylo denken als sie noch so klein war... Aber ich schüttelte diese Gedanken schnell wieder ab. Auch Akina ließ ich schweren Herzens nicht in meinen Kopf...

Schließlich erhob ich mich mit einem Seufzen, streckte und dehnte mich, schüttelte mich ausgiebig und ging dann langsam in die Mitte des Lagers wo ich stehen blieb.

"Wölfe des Südrudels!", fing ich mit lauter fester Stimme an.
"Die Ereignisse der letzten Wochen und unsere aktuelle Situation bedürfen unseres Handelns. Ich bitte euch zusammen zu kommen, damit wir darüber sprechen können!".

Spätestens jetzt waren auch die letzten noch schlafenden Wölfe wach, zumindest hatte ich laut genug gesprochen um sie zu wecken.

"Wir warten noch bis alle einigermaßen wach und ansprechbar sind, dann sammelt euch bitte um mich!". Und mit diesen Worten setzte ich mich in der Mitte des Lagers hin, schaute in die Runde und wartete.

Es gab viel zu besprechen. Die Leichen von Idayna und Videns hatten wir unter die Erde gebracht nachdem Crasota sie ins Lager geholt hatte, aber der Schmerz und der brennende Hass über diesen Verlust und jene die die Schuld daran trugen brodelten noch immer in den Seelen der Wölfe um mich herum.

Mein Blick suchte nach der hageren, hellgrauen Fähe, aber ich sah sie nirgends im Lager. Bestimmt wieder hinter irgendeinem Busch vergraben oder mal wieder auf Beutezug... Crasotas Alleingänge gefielen mir nicht besonders, aber sie gefährdete damit ja niemanden und immerhin brachte sie meistens auch Beute für das Rudel mit, oder zumindest Hasenohren oder Rehklauen zum Spielen für die Welpen. Sie hatte sich verändert seit Kalashnikov fort war, und ich fragte mich ob ich der Einzige war, dem das auffiel.

Was mich auch noch beschäftigte war die zunehmende Wasserknappheit. Der Fluss des Bären und der große See hatten bedenklich an Wasser verloren und ich machte mir Sorgen dass unsere einzigen Wasserquellen womöglich ganz versiegen würden.

BtW das ganze Rudel

ruft eine Versammlung ein, denkt über die Geschehnisse der letzten Wochen nach
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 Viky

Normalrangig | Wölfin


BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Mi 03 Feb 2016, 12:33

Ich würde wach, vernahm die Stimme von Madrán. Ich zögerte erst etwas und ging langsam zu den anderen. Ich schaute mich erst mal etwas um mich. Sah das einige waren schon da gewesen. Das ist schon eine Harte Zeit geworden. Die Hitze die uns mit ziehen hatten. Ich blieb dann stehen und setze mich hin. Ich wollte wissen, was sie uns sagen wollte. Ich hatte schon Teile mit bekommen. Aber mir nichts bei gedacht. So wartete ich ab, was Madrán. Was woll los ist, Kann man sich denken. Dachte ich und blieb ruhig sitzen. Ließe mich von den Ersten Sonnenstrahlen am Morgen Verwöhnen.

BtW Madrán (Rudel)

Wache auf, hörte etwas, Dachte, ging zu den andern
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 Lycidas

Welpe | Wolf
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Mi 03 Feb 2016, 13:09

Gähnend wachte ich auf, durch die laute Stimme des großen grauen Alphawolfes geweckt. Ich streckte mich, fiepte leise weil ich noch nicht wach sein wollte. Gestern Abend hatte ich einfach nicht hören wollen, ich war nicht müde gewesen, wollte spielen, bis Balder mich dann schließlich doch irgendwann einfach in das kleine Schlaflager im Gebüsch gesteckt hatte.

Ich rollte mich auf die Seite, öffnete die Augen und sah mich nach Balder um. "Paps?", fragte ich leise. Warum ich angefangen hatte ihn so zu nennen wusste ich nicht, er war ja nicht mein richtiger Papa, aber ich hatte ja keinen richtigen Papa und Balder kümmerte sich um mich wie sich ein Papa eben um einen Welpen kümmerte. Ich hatte Balder sehr gern.

Gähnend streckte ich mich, rollte mich auf den Bauch und stand auf, tappste zu Balders Kopf und stuppste ihn vorsichtig an, leckte ihm kurz über das Fell am Kopf um ihn zu wecken und fiepte wieder leise. "Paaaaaaaps", sagte ich wieder leise, selbst noch verpennt, und stuppste ihn nochmal an.

Kurz schaute ich über die Schulter ins Lager wo der Alphawolf saß und wartete. Allein würde ich nicht gehen. Ich bleibe bei Paps!

In diesem Moment, wie um meine Gedanken zu untergraben, krabbelte ein schillernd grüner Käfer vorbei. In einem Reflex hoppste ich mit allen Vieren gleichzeitig auf den Käfer. Als ich die Pfoten jedoch hob war er weg. Verwirrt sah ich mich um, der grüne Käfer krabbelte hektisch Richtung Gebüsch. Nicht mit mir! dachte ich, stürzte mich spielerisch knurrend auf den Käfer und schluckte ihn in einem Stück runter. Bääähhh, der kribbelt im Hals! Ich kicherte. Dann hüfpte ich mit der üblichen Aufgewecktheit zu Balder zurück und kletterte auf seine Schultern.

"Paaaps, aufstehen!".

BtW Balder
wacht auf, jagt einen Käfer, weckt Balder
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 Crasota

Normalrangig | Wölfin
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Mi 03 Feb 2016, 13:20

Von Madráns lauter Stimme geweckt hob ich den Kopf, ich lag wie immer geschützt in der Erdkule unter den Ästen eines Busches die in den letzten Tagen angefangen hatten zu grünen und mich nun fast völlig abschirmten.

Ich seufzte, ich hasste es so unsanft geweckt zu werden. Dennoch, Madrán schien etwas ernstes zum Besprechen zu haben, also streckte ich mich, gähnte und kroch aus meiner Kule.

Ein unangenehmer Geschmack lag mir im Mund und ich schmatzte ein paar mal um ihn loszuwerden. Es half nicht viel... Leicht genervt ging ich langsam in die Mitte des Lagers, ließ mich allerdings in einigem Abstand zu Madrán nieder, nickte ihm kurz zu als er mich ansah. Er erwiderte die Geste, sah dann wieder weg. Ich musste schmunzeln, er ertrug meinen Blick immer noch nicht. Und das, obwohl meine Ansichten über ihn und das Rudel sich zum Teil sogar gebessert hatten.

Während wir auf das Rudel warteten putzte ich sorgfältig mein Fell bis es glatt und sauber war, legte die Rute dann fein säuberlich um meine Beine und wartete einfach...
Es bisschen Tumult im Gebüsch dort wo Balder schlief ließ mich den Kopf dort hin drehen. Bestimmt nur der Welpe...

Ich seufzte. Was war so schwer daran aufzustehen und her zu kommen?
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 Leithra

Elite | Wölfin
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Mi 03 Feb 2016, 15:20

Kap. 6.01

Ich war schon eine ganze lange Weile wach, den Kopf auf die Pfoten gelegt, den Blick starr gerade aus in die Mitte des Lagers gerichtet. Es war gerade zu als höre und sähe ich nichts, würde nichts bemerken. Mein Kopf war voll von Gedanken, die mich schon seit geraumer Zeit wach hielten. Ich war ziemlich in Sorge, Sorge um das Rudel, um alle Wölfe hier und um die Heimat, um unter Überleben.
Nicht zuletzt bedrohte der Wassermangel uns, aber gleichermaßen unsere Beute. Wenn wir also nicht am Wassermangel sterben würden, so wohl aber am Futtermangel. Dieses Problem würde über unser Überleben entscheiden, und der Ausgang dessen könnten wir nicht in den Händen des Schicksals lassen. nicht allein dort. Natürlich konnten wir hoffen und beten, doch zuletzt könnten wir doch nicht nur herumsitzen nur weil es angenehmer und kräfteschonender wäre..
Ich konnte es sowieso nicht, dieses Nichtstun. Das belastete mich schon die ganze Zeit sehr, dass ich verdammt war nichts zum zu können. Was war ich schon, wenn ich nichts tun konnte, obwohl ich doch so sehr wollte.
Seufzend horchte ich auf, als Madràns Stimme in meinen Ohren schallte. Ich zuckte zusammen und richtete mich steif auf. Mein Magen zog ein wenig, ich hatte schon seit geraumer Zeit nicht richtig gegessen und das machte sich nun unsanft bemerkbar.
Mit langen Schritten schloss ich vom Rand des Lagers aus zum Madràn auf und blickte diesen abwartend an.

BtW Madràn (alle)

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 Gast

Gast


BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Mi 03 Feb 2016, 16:44

Ich stand, an einen Felsen, ich sag etwas auf mich zu kommen. Ich wusste nicht was es gewesen war. Ich merkte das es sehr schnell auf mich zu kam. Dann schreckte ich auf sah, das ich im Lager gewesen war. Aber mir stand die Angst im Gesicht. Mein Herz klopfte schnell, Die Flanke bebte sehr stark. Ich musste mich erst mal sammeln. Als ich Madrán Stimme hörte ging ich zu den anderen. Es war nur ein Albtraum gewesen nichts wäre. Oder vielleicht doch. Aber ich schob den Gedanken bei Seite und wollte wissen, was Madrán uns zu sagen hatte. Ich setzte mich neben Viky. Und wartete ab was noch kommen mag. Obwohl ich Durst hatte und etwas Hunger hatte. Aber die Versammlung stand nun an erster Stelle für mich. So warte ich das alle vom Rudel da waren.

BtW Madrán (alle)

Schreckte auf, sah das nichts war, Dachte kurz, ging, setzt mich hin
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 Manali

Welpe | Wölfin
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Mi 03 Feb 2016, 17:44

Wölkchen. Fluffig sahen sie aus. So kuschelig und weich. Konnte man da wohl draufhüpfen? Neugierig hob ich eine Pfote, legte den Kopf schief und beobachtete höchst interessiert, was geschehen würde. Meine kleinen Ballen berührten die weiße Watte - ich zog meine Pfote wieder an mich. Unsicher wandte ich den Kopf zu Papa. Er wusste, was zu tun war. “Nur Mut“, sprach er sanft mit dieser ruhigen und tiefen Stimme, die ich so sehr liebte. Sie beruhigte nicht nur mich, sondern auch das kleine Herzchen in meiner Brust, das mir fast bis zum Hals schlug. Meine funkelnden Augen wanderten auch zu Mama. “Versuch es noch einmal.“ Sie nickte mir aufmunternd zu. Das verlieh mir neue Kraft. Ich setzte meine Pfote erneut an, spreize sie leicht, kniff die Augen zusammen und… sie war so weich. So buschig und flauschig. Es erinnerte mich stark an Mamas Fell und an deren Wärme. Meine Augen öffneten sich wieder wie von selbst, als meine anderen drei Läufe nachrückten. Ich hatte es geschafft! Ich hopste wild und verspielt über die große Wolke und konnte darüber flitzen, herumsausen und mich austoben… das gefiel mir! Aus dem Augenwinkel sah ich zu meinen Eltern, die zufrieden lächelten und ich zuckte leicht mit meinen winzigen Öhrchen - eine Angewohnheit von mir, wenn ich mich wohl fühlte. “Sieh nur, Enapay! Ich bin eine Wolkenprinzessin!“, rief ich meinem großen Bruder zu und tapste auf meinen kleinen Pfötchen auf den Wattewölkchen auf und ab. Dieser zwinkerte mir zu und eiferte entschlossen einer Blütenpolle nach.

Gähnend öffnete sich mein Maul und spitze Zähnchen blitzten darin auf. Das waren meine kleinen Beißer! Ich schüttelte meinen schmächtigen Körper kurz und schlug die Augen auf. Mama hatte mich liebevoll mit ihrer Rute umschlungen und wärmte mich fürsorglich. Plötzlich bekam ich einen Schreck. Wo war mein Bruder hin? Leicht besorgt und stetig suchend, prüfte ich jeden Winkel von dem weißen Fell ab - er war nicht da. Doch meine Ohren besänftigten mich, als ich Papas Stimme lauschte. Enapay war bei ihm. Noch einmal gähnte ich und mir entglitt dabei ein kurzes Fiepen, ehe ich mich auf meine Pfoten schwang und auf direktem Wege - damit meine ich, direkt über Mamas Seite, hoch zu ihrem Rücken - alles näher betrachten wollte. Ich stakste mühsam durch Mamas Pelz, bis ich an ihrem Nacken angekommen war. Voller Vorfreude schlich sich ein Schmunzeln über meine Lefzen. Ich rutschte - es war mehr ein spaßiges Kullern - bis zu Mamas Kopf, den sie auf ihre Pfoten niedergelegt hatte und fiel kichernd fast vorn über. Irgendwie musste ich jetzt ihre Aufmerksamkeit erlangen. Wenn Enapay mit Papa beschäftigt war, würde ich Mama auf Trapp halten. Ich zuckte meine Pfötchen und spielte damit an einem Ohr. Das war lustig! Ich tippte mehrfach auf ihre Ohrenspitze und musste immer wieder erfreut aufquieken, als das Ohr dann zuckte. Ich war so vertieft, dass ich gar nicht bemerkte, wie mein Bäuchlein zu brummen begann. Abwechselnd strich ich mit beiden Vordertatzen auch über das kurze, buschige Fell an Mamas Ohren, um mich für die Störung zu entschuldigen. Das jedoch hielt mich nicht davon ab, mein Vorhaben fortzusetzen. “Mama?“, fragte ich mit langgezogener Silbe und ließ mich leicht erschöpft auf ihr Haupt plumpsen. “Ich hab dich lieb!“, murmelte ich müde, schniefte kurz und schloss die Augen, als ihr weißes Fell das meine streifte. Ich wollte noch einmal in mein Träumeland zurück und eine Wolkenprinzessin sein.

{ Träumt, dass sie auf Wolken herumhüpft | Wacht auf | Sucht ihren Bruder | Hört ihn bei Malik | Klettert auf Shenalis Rücken, bis zu ihrem Kopf | Spielt mit ihren Pfoten an ihren Ohren | Wird müde | Schlummert wieder ein. }

BtW: Shenali, Malik, Enapay
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 Vinzina

Jungrudelmitglied | Wölfin
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Mi 03 Feb 2016, 18:29

Ich schaute immer noch um mich herum und suchte etwas. Als aber Silence mich an spracht wanderte mein Blick auf ihm. Ja, das finde ich auch. Welpen sind so jung und auch noch Unschuldig. Sie kennen den ernst des Leben nicht wirklich aber sie werden es sicherlich bald Verstehen. Ich schaute kurz auf die anderen Wölfe und fand auch das was ich gesucht hatte. Aber ich wollte nicht zu ihr gehen. Was sollte ich noch halten. Das alles hier ist schwer geworden. Als die Trockenheit anfing. Das Wasser ging zurück und mit dem Wasser auch unsere Beute. Ich hoffe das wir alle das überstehen können. Und alle Überleben besonderes die Welpen sollten es schaffen. Ich war mal wieder in meinen Gedanken gewesen. Als dann Madrán noch kam und in die mitten Trat und alle zusammen rief war ich wieder ganz die alte. Silence... Ach ich weis einfach nicht mehr weiter. So viel was auf uns zu kam. Da weist man nicht mehr, was man machen kann. Und... Ich schaute zu ihm. Dabei flammte bei mir etwas Hoffnung auf. Aber was sollte er den da wissen. Wir stehen alle so am Rande des Abgrund. Zusammen würden wir, es wohl schaffen? Ich versuchte etwas fröhlicher zu wirken aber ich schaffte es nicht mehr.

BtW Silence, Madrán

schaute um her, sagte was, beobachte auch die Welpen, war Gedanken verloren
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 Gast

Gast


BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Mi 03 Feb 2016, 19:31

Ich war schon etwas länger wach gewesen und schaute mich um. Wie auch die anderen langsam alle auf gewacht war. Ich war nicht ganz bei der Sache gewesen, als aber Madrán alle zusammen gerufen hatte. War ich wieder bei der Sache und ging zu den anderen. Ich beobachte kurz die Welpen und dann auch die anderen Wölfe die sich immer mehr und mehr um Madrán Versammelten. Die Hitze die auf gekommen war, hatte große Folgen auf gebracht. Der große Fluss war nur noch ein Rinnsal und die Seen hatten auch nicht mehr so viel Wasser getragen. Dann die ganzen Gerüchte die man nicht mal zusammen bekam. Die Beute war sehr Rah geworden. Ich ging meine Gedanken immer Tiefer nach und verlor grade meine Wirklichkeit. Als aber Vofa, und Viky kamen. Wurde ich wieder mal in die Wirklichkeit zurück geholt. Ich war nun wieder ganz bei der Sache gewesen und wartet ab was Madrán sagen wollte.

BtW Madrán (Alle anderen)

War im Lager, hatte den Ruf, ging zu den anderen, Dachte was, kam wieder zurück von meinen Gedanken
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 Liberty

Normalrangig | Wölfin
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Mi 03 Feb 2016, 20:07

Ich bemerkte das er nicht gut träumte, aber er entspannte sich ja sofort als er aufwachte. Ich lächelte ihn leicht an und sah ihn freudig hechelnd an, insofern hecheln halt mit einer trockenen Kehle möglich war. Die Bedingungen zurzeit setzten uns allen zu, dennoch teilten einige von uns alles was sie hatten. Das tat ich auch, ich fand es wichtiger das alle Fähen mit Welpen und die Welpen selbst genügend von allem hatten, schließlich waren die Welpen die Zukunft unseres Rudels, es kann allerdings auch sein das mein schlechtes Gewissen Ruby gegenüber mich da ein wenig zu leitet. Ich merkte wie ich angestupst wurde Sagte der rotbraune, schweigende Fellpuschel. stichelte ich leicht zurück. Ich wusste das er das nicht böse meinte, wieso sollte er auch? Wenn es ihm nicht passen würde könnte er mich ganz leicht bei Madrán verpfeifen, aber er tat es nicht und ich war ihm unendlich dankbar dafür. Als ich mich weiter etwas ärgerte seufzte ich leise, es war in letzter Zeit ein verdammter Wunderpunkt geworden, ich bereute die Entscheidung die ich zu dem Zeitpunkt getroffen hatte, aber ich konnte es nicht rückgängig machen. Gefangen in meiner Gedankenwelt bemerkte ich erst ziemlich spät das Bet nach meinem Ohr schnappte und zog den Kopf dem entsprechend spät weg. Als er sich streckt packte ich meine Voderläufe wieder auf seine Schultern, wodurch ich ihn mehr oder minder zwang liegen zu bleiben was meiner danach folgenden Aussage komplett widersprach Eigentlich nur das du aufstehst, obwohl ein wenig Aufmerksamkeit auch nicht schlecht wäre meinte ich und schlappte ihm danach einmal ans Ohr. Dann ging ich doch wieder von ihm runter und streckte meinen Rücken auch noch einmal.

Ich sah zu Madrán als er seine Stimme erhob und seufzte etwas. Willst du näher ran oder meinst du das reicht von hier? fragte ich ihn dann. Ich setzte mich hin und legte den Kopf ein wenig schief. Ich wollte eigentlich gar nicht hören was er zu sagen hatte, es war wahnsinnig wenn er sich wirklich beim Nordrudel rächen wollte, schließlich waren wir geschwächt, okay die Anderen genauso, aber trotzdem würden wir dabei zu viel riskieren.

BtW: Betrayal
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 Shenali

BETA-Wölfin
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Do 04 Feb 2016, 09:48

Als ich spürte, wie etwas an dem buschigen Fell meiner Rute zupfte, schmunzelte ich, vor allem, als ich realisierte, wie dieses Etwas auf meine Flanke und von da aus direkt auf Malik sprang und mit seiner zarten Welpenstimme rumkrähte. Ich erwiderte die Begrüßung meines Gefährten und erlaubte es mir, eine Sekunde in seinen eisblauen Augen zu versinken, bevor seine Aufmerksamkeit vollkommen von unserem gemeinsamen Sohn in Anspruch genommen wurde. Frech strich ich ihm einmal mit meinem Schweif über die Nase, als er auf Maliks Bauch auf- und absprang, bevor sein Blick auf Ruby fiel und er regelrecht von dem Schauspiel vor seiner Nase gefesselt schien. Der Kleine trug seinen Titel "Der Mutige" jetzt schon zurecht, kein anderer Wolf hätte es wohl gewagt, den ehrenwerten Betawolf des Südrudel so aus dem Schlaf zu reißen. "Guten Morgen, Enapay", begrüßte ich ihn und wandte meine bernsteinfarbenen Augen schließlich von ihm ab, als meine Ohren instinktiv leicht zuckten, als winzige Pfötchen sie immer wieder spielerisch berührten und Manali währenddessen leicht unsicher nach ihrem Gleichgewicht suchen musste, bevor sie sich scheinbar auf meinen Kopf zu legen schien. Diesen hob ich leicht an und drehte ihn dann ein winziges bisschen zur Seite während ich ihn nach vorne neigte, sodass sie auf meine weichen Pfoten fiel und auf dem Rücken landete. "Guten Morgen meine Kleine, ich hab dich auch lieb. Ganz doll", murmelte ich zärtlich und sog ihren süßen Welpenduft tief ein. Spielerisch stupste meine Nase in ihr daunenweiches Fell, sodass ich sie leicht kitzelte, aber zeitgleich vernahm ich auch ein kleines Knurren in der Höhe ihres Magens. Zärtlich schob ich sie mit meinen Pfoten wieder an meine Seite und drückte sie behutsam gegen meinen Bauch. "Du solltest erst mal etwas trinken, meine kleine Nimmersatt", forderte ich sie bestimmt, aber auch mit sanfter Stimme auf, denn ich erkannte an ihren kleinen, blinzelnden Äuglein, dass sie schon wieder müde wurde. Plötzlich ließ ein vertrauer Ruf meinen Kopf hochschießen, Madrán forderte uns auf zusammen zu kommen um die Rudelversammlung einzuläuten. Ich beschloss, Manali noch etwas Zeit zu geben, bis sie zumindest ein wenig gesättigt war, und mich dann mit Malik an meiner Seite neben Madrán zu gesellen. Mein Blick fiel kurz auf Enapay, ob er wohl auch Hunger hatte? Nun, dann würde sich der Kleine sicherlich melden, ansonsten würde er sich bis zum Ende der Versammlung gedulden müssen.

BtW: Malik, Enapay, Manali

{betrachtete kurz Enapay und Malik | wird dann von Manali abgelenkt | spricht kurz mit ihr und schiebt sie dann zum Trinken an ihren Bauch | vernimmt den Ruf Madráns und entschließt sich, noch kurz zu warten}

_________________
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http://seelen-des-nordens.forumieren.com


 Ruby

Welpe | Wölfin
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Do 04 Feb 2016, 11:50

Schnell schüttelte ich mir die Äste und Blätter aus dem Pelz und wanderte langsam weiter, weg vom Gebüsch. Es war schön warm hier im Lager und das liebte ich. Deshalb brauchte ich unbedingt einen Spielpartner, damit ich den Tag voll auskosten konnte. Meine Kehle fühlte sich merkwürdig kratzig an, was sich schnell als Durst herausgestellt hatte. Einmal hatte ich von den älteren Wölfen aufgeschnappt, dass das Wasser zurückging. Woran lag das? Ich hatte nie Zeit gehabt, zu fragen, da alle immer so beschäftigt waren.

Plötzlich erweckte eine laute Stimme meine Aufmerksamkeit. Madràn berief eine Rudelversammlung ein. Gab es schon einmal eine Rudelversammlung? Ich konnte mich nicht daran erinnern, umso aufgeregter war ich jetzt. Meine Rute wedelte heftig, als ich näher zu den grauen Wolf trat. Durfte ich überhaupt hier sein? Ich war ja nur ein Welpe. Mir würde es bestimmt jemand sagen, wenn ich nicht hier sein durfte. Suchend schaute ich mich nach meine Ziehmutter Azul um. Wo sie wohl steckte? Bestimmt schlief sie noch.

Mein Blick wanderte zu Liberty und Betrayal. Die beiden schienen sich zu unterhalten und die Fähe schien irgendwie aufgedreht. Ich mochte sie irgendwie. Wir hatten nie viel zu tun gehabt, richtig geredet hatten wir auch nie, aber Liberty war anders als die Anderen. Aufgedrehter, verspielter... anders eben. Bestimmt würden wir gut klar kommen, ich kam mit jedem gut klar. Dennoch hat es sich nie so richtig ergeben. Schnell wandte ich meinen Kopf wieder zum Alphawolf, wobei ich am Boden herumrutschte und meine Rute wie verrückt wedelte. Still bleiben war noch nie meine Stärke gewesen.
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 Silence

Jungrudelmitglied | Wolf
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Do 04 Feb 2016, 12:50

Ich betrachtete die kleinere Fähe etwas und ein leichtes Lächeln umspielte meine Lefzen. Ich fand es schade das ich niemals Welpen haben würde. Ich fand einfach an Fähen nichts, zumal ich mit meiner wirklich niederen Stellung niemals das okay von Madrán bekommen würde. Höchtens Ziehwelpen, aber welche allein groß ziehen? Nein, das wäre nicht meins. Ich hörte Madráns Stimme und seufzte etwas, wir wussten doch alle was er zu sagen hatte. Ich würde mich dezent zurück halten, egal was ich davon dachte. Ich hörte ihr zu und wartete ob sie den letzten Teil noch beendete, was sie aber nicht tat und somit setzte ich leise meine Stimme an Ja, wir haben momentan sehr viele Probleme, aber was mich am meisten stört sind die Rachepläne, natürlich ist das Nordrudel geschwächt, aber gibt uns das das Recht sie jetzt anzugreifen? Wir könnten doch einfach in Frieden leben. der letzte Satz war mehr für mich als für Vini, aber sie hatte ihn wohl noch gehört.

BtW: Vinizina (Madrán, alle anderen)
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 Vinzina

Jungrudelmitglied | Wölfin
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Do 04 Feb 2016, 13:33

Ich schaute erst nur zu Madrán, als aber Silence etwas sagte hörte ich ihm zu. Und langsam wusste ich auch nicht, wem ich Vertrauen sollte. Rache, das endet Vertahl und wird nur mit Gegen wär gehandhabt. Ich bin vielleicht noch jung. Aber kann man es nicht wirklich anderes klären? Aber anderseits war es das Richtige gewesen. Ich schaute zu Silence der was sagte. Frieden, das ist wirklich was wir bräuchten. Aber die ganzen Rachpläne die viele haben. Sind schlecht für uns alle. Tot und Blut, von Wölfen die vielleicht anderes dachten. Aber ich weiß nicht mal wirklich, ob es was bringt da gegen was zu sagen. Es wird zum Kampf kommen Silence das spürte ich jetzt schon. Sagte ich leise zu ihm. Und wartete nun was Madrán sagen würde. Aber auch was Silence gesagt hatte war war gewesen. Ich blieb bei ihm, weil ich nicht wirklich so viele um mich haben wollte. Man bekam hier genau so viel mit was gesagt wurde.

BtW Silence (Madrán/alle andere)

Schaut, Dachte was, antworte ihm.
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 Balder

Elite | Wolf
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BeitragThema: Re: Das Alte Lager {IV}   Do 04 Feb 2016, 19:38

Seit geraumer Zeit lag ich nun wach, dachte nach und versuchte einfach nicht daran zu denken was in den letzten Wochen passiert ist oder wie die derzeitige Lage war. Zu oft muss ich am Rand stehen und es mir mitansehen wie das Rudel von Narren, die nur noch Rache im Kopf hatten geführt wurde. Ich verübelte es ihnen nicht, war es doch eher ein grausiger Gedanke, wenn man darüber nachdachte das unsere Nachbarn womöglich dafür verantwortlich gemacht werden konnten das zwei der unseren Tot waren. Spricht es für einen Herzlosen Bastard, wenn ich sagen würde das es mich eigentlich nicht kümmert? Womöglich, vielleicht sehe ich aber auch nur die tatsache dass sie die Gefahr kannten und dass es zwangsläufig nicht die Nord gewesen sein müssen. Wieso sollte ich mich damit beschäftigen, wenn die anderen die schuldigen schon längst ausgemacht haben, wieso sollte ich das? Weil ich ein Mitglied dieses Rudels bin, weil ich dazu verpflichtet bin? Nein. Schon lange weiß ich nicht mehr ob das noch MEIN Rudel ist, zu viele derer dich zu Gedenken Versuche sind nicht mehr da. Wölfe die diesen Zustand nie gebilligte, sondern mit erhobener Stimme ein Wort der Vernunft gesprochen hätten. Wäre Auraya ignoriert worden oder meine Mutter wären beide noch am Leben? Nein, Madrán oder sogar Malik hätten sich zurecht vor den beiden Fähen gefürchtet, wenn sie davon wüssten, doch sie waren Tod und nur ich blieb. So glaubte ich, es beschlich mich das Gefühl, das nicht alle an das glaubten was Malik allen versucht einzutrichtern. Es schien als wären manche doch noch klug genug eine Alternative zu sehen, oder sogar die Möglichkeit in Betracht sehend eine Lösung zu finden. So wirklich voran mit meinen Gedanken kam ich nicht, da es eine Person anscheinend nicht abwarten konnte den Tag, egal wie warm er auch werden konnte, so früh wie möglich zu beginnen. Seit ich Cid aufgenommen habe hat sich mein Leben ein wenig gebessert, er wurde Heller und vor allem anstrengender was ich gar nicht missen will. Dieser quirliche Welpe bereicherte mein Leben um einiges, die Erfahrungen die ich bei der Erziehung meiner eigenen Geschwister gesammelt habe waren mir dabei eine Bereicherung und ich setzte alles daran diesen Rüden zu einem Starken, aufgeschlossenen und Klugen Wolf zu erziehen. Wenn du so weiter übst, dann wirst du eines Tages mal einen Berg erklimmen, dann nennt man dich vielleicht Cid, der Bergsteiger. Ich drehte mich nun, so das ich mit dem Oberkörper aufrecht lag, ob der kleine Rüde nun runterrutschte oder nicht, lag nun an seinem eigenen Talent. Ich hätte dir das wohl nie angewöhnen dürfen... Schmunzelnd sah ich ihn an, erinnerte mich daran wie er zu Beginn immer auf meinen Schultern saß, einerseits aus Schutz bzw. aus Angst vor den anderen Wölf aber auch andererseits um ja nicht von mir getrennt zu sein. Was muss mit diesem Zwerg passiert sein, wenn ich dies wüsste, dann könnte ich ihm helfen...es war aber seine Entscheidung sich mir da anzuvertrauen und solange er so glücklich war, würde ich einen Teufel tun um das zu ändern. Etwas schief lächelnd blickte ich kurz zum Lager, sah Madrán wie er dasaß und anscheinen darauf wartete wie alle zur Versammlung kamen, mein Blick blieb letztenendlichst bei Malik und Shenali hängen. Zwar war das sehen durch das Gebüsch nicht besonders einfach, mein Glück aber das ich mehr sah als andere auf der anderen Seite. So würde keiner, bis auf Ausnahme von Cid, sehen das sich meine Miene beim Anblick von Shenali und ihren Zwergen verfinsterte. Durch einen Vater wie Malik oder die Arroganz von Shenali würden diese Zwerge so sehr verkorkst werden, dass auch aus ihnen Missratene Wölfe wurden. Es war Lycidas glück das er an einen Wolf geraten ist, der nicht nur einen Starken Stammbaum hat, sondern genauso wie seine Mutter ihn erziehen würde. Er wird ihr Erbe genauso fortführen wie das von Auraya…
 
Angesprochen: Lycdias
 
» Ist bereist wach | Geht sich die Lage des Nord/ Südrudels durch | Bemerkt Cids Wachsein | Spricht mit ihm | Blickt durchs Lager | Zeigt sich Zornig über Malik/ Shenali | Denkt an sein Erbe «
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