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  Der See, dessen Grund kristallklar schimmert {IV}

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 Leithra

Elite | Wölfin
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BeitragThema: Der See, dessen Grund kristallklar schimmert {IV}   Mo 01 Feb 2016, 19:01

Kristallklares Wasser empfängt euch in einem kleinen Tal inmitten des Hochgebirges. Rund um den Klippensee findet sich spärliches Gras und eine Grundlage an Vegetation, die kleinere Beutetiere verspricht. Eine monströse Steinformation ragt weit in den See hinein, bis trotz der hervorragenden Gewässergüte der Grund nicht mehr zu erkennen ist. An dieser Stelle bietet es sich an, nahrhaften Fisch zu fangen, doch gebt Acht, dass euch das eiskalte Blau nicht verschlingt und in die Tiefe zieht...

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 Balia

Einzelgängerin
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BeitragThema: Re: Der See, dessen Grund kristallklar schimmert {IV}   Mi 10 Feb 2016, 17:40

Mit einem leichten, fast schon tänzelndem Schritt kam ich an dem Kristallklarem See an, der inmitten eines Tals im Gebirge lag und mit seinem kühlen Wasser und den unzähligen Fischen darin sowohl die Stillung von Durst als auch von Hunger anbot. Ich freute mich, endlich angekommen zu sein denn ich hatte einen langen Weg auf mich genommen um an diesen ruhigen, idyllischen Ort zu kommen. Ich war schonmal hier gewesen, doch das war unzählige Monde her und seitdem war mir dieser Platz und der Weg dorthin in Gedanken geblieben. Vom klettern zwischen den Felsen hatte ich ein Trockengefühl im Rachen und trat an den See um das darauf folgende Kratzen zu stillen. Erst nachdem ich meinen Kopf gesenkt hatte, viel mir auf, dass es hier doch recht einsam war - störte mich allerdings nicht. Ein wenig Einsamkeit und allein sein konnte der Seele gut tun. Nachdem ich genügend getrunken hatte, legte ich mich nach ein paar Schritten vom Wasser weg in den Schatten und genoss die Ruhe. Man musste alles genießen was es gab und jeden Tag als positiv ansehen, denn sonst würde man schon bald den Verstand verlieren - und ich weiß wovon ich rede, denn mir wird oft gesagt, dass ich nicht mehr ganz richtig denke. Auch, wenn ich das persönlich nicht so finde.

BTW: Niemand
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 Geralt

Einzelgänger
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BeitragThema: Re: Der See, dessen Grund kristallklar schimmert {IV}   Mi 10 Feb 2016, 18:32

Seit langem fühlte ich mich wohlig, nicht wegen der Wärme die Numior seit einiger Zeit heimsuchte, sondern weil ich endlich mal meinen Frieden hatte. Frei von diesem elendigen Rudelpack konnte ich das tun was ich wollte, ungestört und vollkommen in Ruhe. Keine Ahnung was die alle für ein Problem hatten, das es die Numior nicht gefiel das fremde sich wie Aasgeier auf das warme Fleisch stürzten war klar, doch warum diese Südwölfe so Dumm waren sich dies nicht klar wurden, verstand ich nun wahrlich nicht. Kein Wunder also das ich mir die Berge für mein Rückzugsort ausgesucht habe, hier wagte sich kaum ein Rudelwolf hin, ganz zu schweige davon das man sie hier viel leichter beseitigen konnte wenn sie einen störten. Bisher musste ich mich so meiner Ruhe nicht erwehren aber notfalls würde ich es tun, was scherte mich das dann, selber schuld, wenn man mir zu nahekam. Dort wo ich herkam war das gang und gebe, man musste sich wehren können und nur der stärkere überlebte, so war das nun mal. Es würde mich nicht wundern, wenn die Numior sich der Eindringlinge entledigen würden, brutal war das zwar nicht aber gerechtfertigt, wer drang auch in bekanntes Territorium ein. Mich würde es allemal freuen, wenn diese Schwächlinge verschwinden würden, dann kehrt wieder Ruhe ein und ich musste mir keine Sorgen machen das mir die Nord, wie sie nun genannt wurden, auf die Pelle rücken. So lag ich hier in den Bergen, im Schatten und durch den kleinen Bergsee der hier war, wurde diese Umgebung leicht gekühlt, dank der schwachen Briese. Meine Aufmerksamkeit war eigentlich auf nichts Anderes gelenkt als auf meine innere Ruhe, ich döste so vor mich hin als ich Geräusche vernahm. Jemand trank aus dem See, jemand befand sich hier in meiner Nähe, jemand den ich noch nicht kannte...jemand, weibliches? Ich schlug die Augen auf und konnte durch die Reflektion des Sees die Gestalt einer Weißen Fähe erblicken, Arlehàn sei Dank würde sie mich nicht sehen oder vielmehr hatte sie mich nicht gesehen. Solche kleinen Plätze sind doch echt zu selten geworden, nich‘? Frei von diesem Rudelpack das sich um alles an die Kehle springt... Sprach ich ruhig hinter einem Felsen der meine Gestalt vorerst verbarg, sie musste mich nicht sofort sehen, sofern sie das nicht von mir ausdrücklich verlangen würde.
 
Angesprochen: Balia
 
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 Balia

Einzelgängerin
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BeitragThema: Re: Der See, dessen Grund kristallklar schimmert {IV}   Fr 12 Feb 2016, 17:46

Meine zuvor geschlossenen Augen öffneten sich und mein Kopf drehte sich in die Richtung eines Felsens, hinter dem jemand sein müsste. Der Stimme nach, ein Rüde, denn er hatte mich angesprochen. Das - oder er führte selbstgespräche. Hinter dem Felsen konnte man niemanden erkennen, doch der Wind trieb einen leichten Geruch zu mir rüber. Ja, ein männlicher Wolf. ,,Da gebe ich dir recht, doch das Rudelpack versteckt sich nicht so wie du, so ehrenlos können sie also garnicht sein." Meine Stimme klang weder bissig noch angreifend. Sie war ruhig und sogar ein wenig einladend. Ich erhob mich mitlerweile auf meine Vorderbeine, so dass ich mit einem aufrechten Kopf und einem geraden Rücken dasaß wie in die Landschaft gemalt. Mein massiger Körper und der fast noch breitere Kopf ließen mich wie einen Rüden aussehen und auch meine seltene Größe trug dazu bei, doch ich war mir sicher, dass mich der Rüde als eine Fähe sah. Ich hoffte darauf das er aus seinem Versteck kommen würde, da ich es nicht leiden konnte, wenn mich jemand sah, den ich nicht sehen konnte.

BtW: Geralt
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 Geralt

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BeitragThema: Re: Der See, dessen Grund kristallklar schimmert {IV}   Sa 13 Feb 2016, 23:37

Welch aufmerksame Bekanntschaft ich doch machte, diese Stimme versprach doch meinen etwas Ausgetrocknetem verlangen wieder etwas Neue frische. Natürlich dürfte ich jetzt nicht übermütig werden, wenn es daran rangeht, es gab schon mal die eine oder andere wehrhafte Persönlichkeit die wahrlich einiges zu bieten hatte. Genussvoll leckte ich mir über den Lefzen, es war ein Spiel der Geduld, des freudigen wechselspielst und der innigen Erwartungen. Was immer mich da erwartet, konnte meine Geduld, Stärke oder Ausdauer fordern und ich war durchaus bereit das Risiko einzugehen ein etwas wehrhaftes Objekt für die Dauer des Tages mein Eigen zu nennen. Das Leben war nun mal nicht fair und ich spielte nicht nach irgendwelchen Regeln oder Moralvorstellungen. Wer das Pech hatte wurde zerfetzt, Blutiger Fontänen auseinandergerissen. Stück für Stück, sich dem eigenen Tode bewusst doch nicht im Stande sich zu wehren, dem Wahnsinn nahe durch den Schmerz den ich ihnen zufügte. Es war immer ein wohliger Genuss diejenigen los zu werden die mich genervt, meine Warnungen ignoriert haben oder einfach nur Dumm warn. Es war nun mal alles möglich und ich hatte schon viele Begegnungen mit den Dummen, Schwachen und Nutzlosen. Manche Begegnungen gingen für sie gut aus, bei anderen blieb von meinen Gegangen nie viel übrig das man sagen könnte, dass es ein Wolf war. In solchen Fällen war alles was von ihnen übrig blieb ein Paar fetzen, Knochen und Blut. Mit einem Wolfgrinsen das bei mir alles hätte bedeuten können erhob ich mich, ich war von Natur aus nicht darauf aus Grausam zu sein aber wenn ich musste, dann gab es nun mal kein Halten mehr und so war es stets ein Tanz. Ein Tanz um das Leben, den Tod und alles was dazwischen existierte und diesen Tanz beherrschte ich, zu meiner Freude und dem Leid meiner Feinde. Ehre? Das ist nur ein Begriff um vor der Bedeutungslosigkeit zu fliehen, um die Willensschwachen in Ketten zu legen um ihr Armseliges Leben einen Sinn zu geben. Ich schritt langsam aus meiner Deckung hervor, nicht, weil ich vorsichtig war, sondern weil ich es nicht eilig hatte. Sollte diese Fähe doch vor Ungeduld zappeln, gierig sein und vor freudiger Erwartung wer sich doch da verstecke Wahnsinnig werden. In der Not war sie weit weniger als ein Wolf, in der Not, war sie vielleicht mehr Beute. Ein kurzzeitiges Stück Fleisch mit dem man sich vergnügen kann um es anschließend einfach wegzuwerfen, es in der eigenen Schande sich selbst im Dreck suhlen lassend. Es interessierte mich nicht wer sie war oder was sie hier will, warum sie meine Ruhe hier störte oder warum sie der Meinung war mir zu sagen das ich „Ehrlos“ war. Ehre. Mhmpf. Was bedeutet das schon. Wenn man nur sich selbst hat, dann tut man alles um zu überleben und wenn jemand dieses Prinzip bei mir angewandt hätte, dann wäre es nun mal so. Selten sortierte ich meine Gedanken, schließlich brauchte ich Gedanklich nicht mit mir selber reden, warum also Zeit und Energie darin verschwenden. Vor mir breitete sich langsam die Gestalt einer Weißen Fähe aus, einer Fähe die durchaus ein Rüde hätte sei können, wenn man Blind sowie ein Narr war. Na sowas, was sehen meine Augen? Eine Fähe mit Statur, wie das wohl Passiert ist? Ihr habt wohl einen Rüden verschluckt, wie gefräßig... Obwohl diese Erscheinung alles andere als Gewöhnlich war, so war sie durchaus Ansehnlich, wehrhaft vielleicht, aber kaum so besonders das sie nicht zu bändigen wäre. Meinen halben massigen Körper aus meinem Versteck ragend, warf ich mich regelrecht zu Boden. Wozu stehen, wenn man auch liegen kann. Man sollte aber nicht den Fehler machen zu glauben das ich so nicht Kämpfen könnte oder überhaupt Wehrlos war. Mit einem leichten Schmunzeln auf den Lefzen lag ich so da, beobachte durch halbgeschlossenen Augen die Wellenbewegungen des kleinen Sees und sah in der Wasserreflektion mir die Fähe etwas genauer an.
 
Angesprochen: Balia
 
» Lässt seine Gedanken kreisen | Gegenargumentiert das Word „Ehre“ | Bewegt sich zu Hälfte aus seinem Versteck und wirft sich wieder zu Boden | Spricht die Fähe auf ihre Statur an und Wartet schmunzelnd «
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 Balia

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BeitragThema: Re: Der See, dessen Grund kristallklar schimmert {IV}   So 14 Feb 2016, 01:25

Ein Rüde mit weißem Fell, einer massigen Statur und stechend gelben Augen kam hinter dem Felsen hervor und warf sich scheinbar naiv auf den Boden. Scheinbar, weil ich mir sicher war, dass er wusste was er da tat. Ich legte eines meiner Ohren - das linke - leicht an und musterte ihn für ein paar Sekunden. Ein Schauspieler, eine Gestalt des Dramas - das erkannte man an dem hässlichen Grinsen in seiner Visage und den wohl gewählten Worten. Ein lächeln huschte mir für den Bruchteil einer Sekunde über die Leftzen, als ich mich selbst in seinem Handeln erkannte. War ich nicht genau so abstoßend wie er? Und machte es ihn so nicht weniger Abstoßend für mich? Ich schmunzelte Innerlich über seine Worte, die auf meine Statur bezogen waren, doch äußerlich tat sich an meiner Mimik nichts. Eine Laune der Natur, nichts was mich umbringt scherzte ich kurz und musterte noch einmal die Haltung des Rüdens. In seiner Position könnte er sich zwar noch zur wehr setzen, doch durch die Körpermasse die ihn schwerfällig machte, konnte er nur wenig gegen einen kräftigen Genickbiss tun. Nicht, dass ich plante ihn anzugreifen. Ich dachte nur daran, wie ich es tun könnte, wenn ich es tun wöllte.
Ich streckte mich, die langen Vorderläufe in gespreizten Pfoten endend von mir gestreckt und das kräftige Maul zu einem Gähnen aufgerissen, um es mit einem lauten klacken der Zähne wieder zu schließen und mich wieder in meine sitzende Position zu begeben. Ich hatte keine Fragen an den Rüden, zumindest noch nicht, also blieb ich still und fixierte ihn nur weiter mit meinem Blick, der wie Feuer auf den Pelzen anderer brannte.
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 Nyroc

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BeitragThema: Re: Der See, dessen Grund kristallklar schimmert {IV}   Mi 06 Apr 2016, 18:38

Meine Nase zuckte, da ein Grashalm diese kitzelte. Warum hörte es nicht auf zu kitzeln? Trähe leckte ich mir mit der Zunge über die Schnauze, doch das Kitzeln blieb. Schließlich reichte es mir und ich öffnete meine braunen Augen und erfasste den Störenfried. Ohne groß darüber nachzudenken schnappte ich nach dem Halm und schluckte diesen runter. Nun würde ich meine Ruhe haben. Dennoch wusste ich, dass ich nicht wieder einschlafen konnte. Brummelnd legte ich meinen Kopf auf den Boden und genoss die warmen Sonnenstrahlen auf dem Rücken. Streifen aus meinem Traum waren mir in Erinnerung geblieben, doch sie ergaben keinen Sinn. Ich hatte eine fremde Wölfin getroffen, mit der ich gespielt hatte, so als ob ich sie schon mein ganzes Leben lang kannte. Doch dann hatte sie nach mir geschnappt und mich weggejagt. Leise seufzte ich und beschloss, dass es Zeit war, aufzustehen.

Ich riss mein Maul weit auf und streckte mich. Danach fühlte ich mich auch direkt viel munterer. Aufmerksam schaute ich mich um, doch in meiner Nähe war niemand. So schlenderte ich zum Ufer und trank ein paar Schlucke. In letzter Zeit war es sehr warm gewesen und ich hatte mich größtenteils am Ufer oder im Wasser aufgehalten. Doch da es noch morgens war, war es noch nicht allzu warm. Mein knurrender Magen drängte mich dennoch ins Wasser. Der Fisch schmeckte köstlich hier im See. Überhaupt war es hier wie im Paradies. Schon bald hatte ich mir drei Fische gefangen und verspeiste sie schnell, bevor sie mir jemand klauen konnte. Was wollte ich heute unternehmen? Sollte ich hier im Gebirge bleiben oder mich doch woanders hinbegeben? Schließlich konnte ich nicht ewig in diesem Paradies bleiben.

Unentschlossen wanderte ich einen unsichtbaren Pfad entlang. Ich hatte es nicht sonderlich eilig und doch waren meine Schritte beschwingt. Vielleicht sollte ich zur Seelenklippe gehenund von dort aus zur Graslandklippe? Der Abgrund hatte es mir angetan und ich hatte Lust wieder dort vorbei zu schauen. Schaden konnte es ja nichts, außer bösartige Wolfe hatten es sich in den Kopf gesetzt, Andere in den Tod zu schubsten. Kehlig lachte ich ein Wolfslachen, da mir diese Idee absurd vorkam. Mit aufmerksam gespitzten Ohren trabte ich zu der Seelenklippe.

DieKlippe, deren Seelen auf ewig wandern --->
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 Nyroc

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BeitragThema: Re: Der See, dessen Grund kristallklar schimmert {IV}   Mo 05 Sep 2016, 19:45

die Klippe, deren Seelen auf ewig wandern <---

Mein Kopf hielt ich gesenkt und auch meine Rute zeigte nicht mehr stolz nach oben. Ich wusste, dass wir so gut wie da waren, doch der Durst nahm mir meine Kräfte und ich spürte, wie meine Beine zu zittern anfingen. Noch nie in meinem Leben hatte ich einen solchen Durst verspürt und ich nahm mir vor, nie wieder so weit weg von dem See zu gehen, so lange es noch so warm war. Ich hatte gewusst, dass es wieder sehr warm werden würde und das ich es mit meinem dicken Pelz nicht gut vertragen würde, doch ich war wohl leichtsinnig gewesen. Dies wird mir wohl eine Lehre sein und ich werde beim nächsten Mal klüger sein. Für einige Tage werde ich das Gebirge wohl nicht mehr verlassen, doch momentan reizte mich das auch nicht besonders. Stattdessen reizte mich ein anderer, frischer Geruch.

Komm schnell. Wir sind da!

Begeistert jaulte ich auf und schaute glücklich auf meinen geliebten See herab. Er hatte schon etwas Wasser verloren, doch wenn es wieder kälter wird, wird es wieder zurückkehren, dass tat es immer. Ich sammelte meine letzten Kräfte und stürmte herab zu den Ufern. Gierig leckte ich das kühle Nass auf und es kam mir so vor, als ob ich nie etwas köstlicheres gekostet hatte. In diesem Moment war es mir egal, ob Valiniea ebefalls trank oder andere Wölfe hier waren. Man hätte mich angreifen können und ich hätte es nicht bemerkt, so vertieft war ich mit dem Trinken. Doch es reichte mir nicht, nur meine Beine zu benässen und ich glitt komplett ins Wasser. Kraftvoll paddelte ich durch den See und schnappte dabei nach dem Wasser. Endlich hatte ich meinen Durst stillen können und war wieder bei vollen Kräften.

Wenn du willst, kannst du eine Weile bleiben. Es wäre zu gefährlich, wenn du so bald wieder gehen würdest. In Numior gibt es nirgendwo so viel Wasser wie hier. Zum Glück haben es die Rudelwölfe noch nicht bemerkt.

Ausgelassen schwamm ich weiter und realisierte gar nicht so richtig, was ich sagte. Doch wie konnte ich die Fähe wieder wegschicken, wenn sie woanders verdursten wird? Ich war ein Wolf, der jedem helfen musste, weshalb es herzlos wäre, sie nicht einzuladen. Zu spät bemerkte ich, dass ich sie wirklich eingeladen hatte und sie daraus schließen könnte, dass ich mein Lager hier hatte. Kurz war ich deshalb besorgt, doch irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich ihr trauen konnte und schwamm meine Sorge weg. Auf dem Grund konnte ich fette Fische ausmachen und ohne lange zu zögern, tauchte ich ab und packte eines dieser Fische. Erst jetzt bemerkte ich, was für ein Hunger ich hatte. Doch diese Beute werde ich Valiniea überlassen.Sie war schwächer als ich und ich wusste nicht, ob sie in der Verfassung war, zu jagen.

Hier, nimm ruhig. Mit dem kommst du wieder zu Kräften und kannst dir ein Nest machen und dich ausruhen. Fühl dich wie in deinem Bau, aber friss mich bitte nicht auf.

Der letzte Satz war scherzhaft gemeint und ich schob ihr den fetten Fisch hin. Sie konnte ablehnen, wenn sie wollte, doch sie sollte fressen, damit sie genug Kraft für die langen Tage hatte. Wieder glitt ich in den See und tauchte nach einem weiteren Fisch. Weshalb die Rudelwölfe diesen Teil des Gebirges nicht haben wollten war mir ein Rätsel, doch das war mir nur Recht. Denn wenn sie tatsächlich hier leben wollten, dann müsste ich mir einen anderen Ort suchen und der wäre ganz sicher nicht so perfekt. Zufrieden ließ ich mich auf einem Grasstück im Schatten nieder und biss in meinen Fisch hinein. Genüsslich kaute ich darauf rum und schluckte den Bissen schließlich runter. Für mich gab es nichts besseres, als einen frisch gefangenen Fisch. Einladend deutete ich mit der Schnauze neben mir, ehe ich wieder in meinen Fisch biss. Wenn sie wollte, konnte die Wölfin gerne neben mich im Schatten kommen.

BtW: Valiniea
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