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 Yin, die verspielte Seele | Wölfin des Südrudels

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 Yin

Normalrangig | Wölfin
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BeitragThema: Yin, die verspielte Seele | Wölfin des Südrudels    Fr 19 Jun 2015, 18:30

Yin


Südrudel


Allgemeines


NAME
Yin
Kein Name mit besonderer Bedeutung, nicht wahr? Vielleicht wirkt der Name sogar unheimlich einfallslos, wenn man bedenkt, wie lange es diesen Namen schon gibt und worauf er zurückgreift. Ja wahrlich. Vielleicht haben sich meine Eltern tatsächlich nicht sehr lange um einen Namen für mich gekümmert. Doch was macht das schon? Dieser Name passt perfekt zu meinem Wesen, meiner Erscheinung. Da kann jeder sagen was er will. Meine Eltern hätten keinen passenderen Namen für mich aussuchen können.


TITEL
Verspielte Seele
Den Titel trage ich von dem Moment an, an welchen ich zum ersten Mal meine Pfoten voreinandersetzen konnte. Tatsächlich passt dieser Titel auch noch heute zu mir. Doch wir waren bei der Frage; warum ich ihn überhaupt bekommen habe. Vermutlich weil die anderen Titel die mein Vater erst zu mir im Kopf hatte, nicht besonders freundlich klangen. Ich war vom ersten Tag wie ein kleiner Wirbelsturm und habe von keinem Wolf ablassen können, bis ich bekommen habe was ich wollte. Meine Art war in jedem Moment - und bis heute - sehr verspielt.
So wurde ich die << Verspielte Seele >> und bin sie auch heute noch. Ich würde lügen, wenn ich nicht behaupten würde, ich wäre stolz auf diesen Titel.


ALTER
3 Jahre
Inzwischen habe ich schon dreimal alle Jahreszeiten durchlebt und bin somit eine ausgewachsene, reife Fähe. Was man meinem Äußeren inzwischen auch sehr gut ansehen dürfte. Ob man das auch meinem Verhalten entnehmen kann spielt wohl keine große Rolle. Nicht für mich. Jedem der es diesbezüglich anders ergeht, kann das gerne für sich behalten.


GESCHLECHT
[_]Rüde [x]Fähe
Du kannst mir doch kaum weißmachen wollen, dass du mir nicht von Gesicht und Körperablesen kannst, dass ich kein Rüde bin, oder? Allei schon meine geringe Körpergröße, meine sanften Gesichtszüge und mein drahtiger, schlanker Körperbau verraten genug über mein Geschlecht. Denn ja, ich bin eine Fähe.


RUDEL
Südrudel
Ich bin eine geborene Fähe des Südrudels. Dieses Rudel kann ich mit keinem anderen Platz unter der Sonne vergleichen und das ist nicht übertrieben. In keinster Weise. Man kann sich mich nicht an der Seite von anderen Wölfen vorstellen. Oder formulieren wir es anders: Ich kann und möchte nur das Südrudel als mein Zuhause nennen. Und werde das auch immer.


RANG
Rudemitglied
Wenn man meine Wenigkeit näher kennenlernt dürfte man wohl genau wissen, wieso ich keinen besonderen, höheren Rang im Rudel besitze. Nicht weil man an der Loyalität meinem Rudel gegenüber hadern könnte. Doch ich bin zufrieden und glücklicher als ein ganz normales Rudelmitglied. Außerdem wäre ich wohl kaum für einen anderen Rang geeignet, selbst wenn ich einen wollte.


Wesen


STATUR
Lässt man einmal jedes Haar in meinem dichten Pelz außer Acht, erkennt man erst was für eine zarte, zierliche und drahtige Gestalt ich bin. Denn dieser lässt mich doch nochmal deutlich kräftiger und auch größer erscheinen. Wenn ich dann mal bis zu einer gewissen Tiefe im Wasser war, erkennt man dann meine wirkliche Statur. An sich mag man meinen Körperbau wohl recht sportlich nennen können. Muskeln sind durchaus vorhanden, jedoch wurden sie durch Laufen und Springen antrainiert und lassen mich so trotzdem nicht kräftiger wirken. Ich bin eine Athletin, eine Läuferin. Keine Kriegerin. Kein Muskelpaket. Meine langen, schlanken Beine nehmen den Hauptteil meiner Größe ein. Ansonsten sind meine Proportionen sehr ausgeglichen auf meinem ganzen Körperbau verteilt. Sodass nur meine Beine durch ihre Länge aus der Statur etwas herausstechen. Mein Rücken bildet eine beinahe perfekte, gerade Linie. Erst in Richtung Schweif fällt mein Körper etwas ab, jedoch nicht auffallend oder so, dass es sich negativ auf mein Knochengerüst auswirken könnte. Das Ende meiner Beine; meine Pfoten sind eher länglich und schmal, sind mit festen Ballen bestückt und besitzen eher durchschnittlich lange, gräuliche Krallen. Doch sind meine Pfoten dennoch eher zierlich und klein, wenn man sie mit denen von anderen ausgewachsenen Wöfen vergleicht. Meine Nase sticht mit einem dunklem Mischton aus braun und schwarz aus meinem sonst sehr hellen Gesicht heraus.


AUGENFARBE
Durchschnittlich groß, mandelförmig und von einem warmen, schönen Schokoladen- bis Kakaobraun. Das ist die Beschreibung zu meinen Seelenspiegeln. Die Tore zu meinem Inneren. An sich sind sie vielleicht gar nichts Besonderes. Doch in Kontrast zu meiner Fellfarbe ist der angenehme, warme Braunton doch etwas, was einem gleich ins Auge sticht, wenn man mal einen Blick in mein Gesicht verliert.


FELLFARBE
Weich, flauschig, warm, dicht und perfekt zum kuscheln und darin zu versinken. Beschreibung meiner Fellbeschaffenheit. Es ist etwas länger als im Durchschnitt und wirklich sehr weich. Flauschig wird es weil es von meinem Körper absteht, als hätte man mich gerade einmal durchgeföhnt. Dennoch wirke ich nicht einfach aufgeplustert oder wie eine Kreuzung aus Wolf und Stachelschwein. Es gehört einfach zu mir und wird dadurch wohl zu einem weiteren, besonderen Merkmal von mir. Dank der Tatsache das mein Fell sehr dicht wächst und gleichzeitig so flauschig ist, ist es für so gut wie jedes Wetter geeignet. Luft findet gut ihren Weg durch mein Fell um mich abzukühlen, Regentropfen bleiben in geringer Menge meist an meinen Haarspitzen hängen, genau wie Schneeflocken und dennoch wirkt mein dichtes Fell gleichzeitig sehr gut. Dennoch kann ich wohl im Winter nicht ohne zu frieren durchkommen, genauso wie im Sommer es mir unmöglich ist nicht einmal zu schwitzen. Meine Fellfarbe ist ein helles Weiß mit einem leichten goldblonden Schimmer, der jedoch nur im Schein der Sonne sichtbar wird. Von Musterungen oder anderen Farbtönen ist mein ganzer Fell gänzlich befreit. Ich bin eben ein richtiger Wolf im flauschigem Schafspelz.


CHARAKTER
Es kommt nicht selten vor, dass man mich irgendwo vorfindet und ich wie zu einer Salzsäule erstarrt auf andere Wölfe wirke. Irgendwie muss sich ja jeder Wolf von allen anderen abzeichnen und unterscheiden. Bei mir passiert es schnell, dass ich mal in meiner Gedankenwelt versinke, völlig abtauche und dann wie in einer Trance zu sein scheine. Mein Blick verliert sich dann irgendwo in der Ferne und ich schalte völlig ab. Träume vor mich hin und blende dann alles andere um mich herum völlig aus. Völlig automatisch. Keine Ahnung woran das liegt, aber es ist mir selbst auch nicht möglich etwas dagegen zu tun. Vielleicht will ich das aber auch gar nicht. Ich bin niemand die nur ungerne ihr Maul aufmacht um Worte aus diesem herausströmen zu lassen. Nur würde ich mich auch nicht bekriegen um endlich mal zu Wort zu kommen. So überlasse ich meist das Reden den anderen Wölfen meines Rudels und bin dafür eine umso aufmerksamere und begeisterte Zuhörerin. Besonders wenn Geschichten erzählt werden - egal ob ausgedachte oder wahre Geschichten - bin ich ganz Ohr. Doch auch wenn jemandem etwas auf dem Herzen liegt was er unbedingt loswerden möchte, kann sich mir gegenüber das Herz ausschütten, ohne das ich ihn zwischendurch unterbrechen würde. Erfahrungen habe ich zwar auch schon einige gesammelt, doch wenn man sich weise Ratschläge holen möchte, ist man bei mir wohl noch beim falschen Wolf. So gerne ich in den meisten Fällen gerne helfen würde und meist dann auch zu helfen versuche. Niemals könnte ich jemanden meine Hilfe ausschlagen. Man könnte mich vielleicht sogar eine naive Fähe nennen, ich würde es nicht abstreiten. Denn tatsächlich sehe ich meist in allem nur das Gute und versuche alles andere auszublenden. Ebenfalls ein Zeichen von Naivität. Schnell werde ich mal zum Lachen oder in Verlegenheit gebracht und wenn man die richtigen Themen anspricht, kann aus mir auch ein richtiger Wasserfall werden. Dann sprudeln die Worte nur so aus mir heraus und ich kann gar nicht mehr aufhören. Humor besitze ich außerdem, genauso wie weiblichen Charme auch wenn ich nicht unbedingt von mir behaupten würde, dass ich genau wüsste, wie ich Letzteres einsetze. Meist passiert das von alleine und im Unterbewusstsein. Beim Humor kann ich über jede Arten Lachen; Schwarzer Humor, Sarkasmus, Ironie.. Ganz egal. Sie sprechen mir alle zu. Außerdem bin ich eine wirklich leidentschaftliche Fähe, auf jeder Ebene. Emotional kann ich ein ganzes Chaos in mir zum Rollen bringen und wenn man mich in irgendeiner Art und Weise verletzen sollte, kann ich entsprechend gebrochen und verletzlich reagieren. Jedoch werde ich Normalerweise auch sehr schnell wieder abgelenkt. Nur wenn es um wirklich heikle Themen geht, sollte man mich vielleicht einfach in Ruhe lassen und meine Nähe meiden wenn man einen emotionalen Zusammenbruch von mir nicht miterleben möchte. Doch im Alltag bin ich eigentlich immer sehr wachsam, eine sanfte und liebevolle Seele die auch sehr gerne mal nach dem Spiel mit den anderen Mitgliedern sucht. Egal wo sich diese Wölfe in der Hierachie befinden. Meist fordere ich so lange jeden Wolf zum spielen und herumtollen auf, bis ich jemanden gefunden habe, der sich zum Toben mit mir bereiterklärt. An dieser Stelle machen sich also meine noch sehr welpenhaften Züge bemerkbar. Im allgemeinen bin ich eigentlich jemand, der mit fast jedem anderen Charakter eines Wolfes klarkommen kann. Wenn ich denn will. Denn ich bringe jedem Wolf nur so viel Respekt gegenüber, wie er mir gegenüber aufbringen kann und mag.


VORLIEBEN
Welpen
Ich liebe es den ganz jungen Wölfen dabei zuzusehen wie sie heranwachsen und größer werden. Für mich gibt es in einem Moment, in dem keine Arbeit auf mich wartet kaum etwas schöneres, als die Verhaltensweisen der verschiedenen Welpen zu beobachten und mir selbst auszumalen wie es wäre, selbst einen Welpen auf die Welt zu bringen.

Bewegung
Für jeden Tag benötige ich ein bestimmtes Maß an Bewegung. Egal in welcher Form oder Art und Weise. Ich muss mich nur wirklich jeden Tag eine bestimmte Zeit lang bewegen, sonst werde ich total wahnsinnig und meine Laune wäre für alle anderen unerträglich.

Gesellschaft
Wer ist schon gerne allein? Ich jedenfalls nicht. Wenn ich alleine bin fühle ich mich in meinem Inneren sehr kalt und leer. Warum das so ist kann ich nicht sagen, aber ich genieße es einfach mich in Gesellschaft anderer Wölfe aufzuhalten und mich mit ihnen zu unterhalten oder einfach nur zuzuhören.

Frühling & Herbst
Diese beiden Jahreszeiten sind mir die liebsten. Vermutlich weil es weder besonders kalt, noch besonders heiß ist. Außerdem erweckt der Frühling wieder alle Pflanzen wieder zum Leben und im Herbst sind alle Baumkronen in besonders schönen Rot-, Braun- und Gelb- oder Orangetönen gefärbt.


ABNEIGUNGEN
Kälte & Hitze
Frieren oder Schwitzen... Wenn ich wählen müsste, ich könnte mich nicht entscheiden. Ich könnte nicht einmal genau sagen, was von beiden ich mehr verabscheue. Das einzige was ich weiß, ist, dass es so ist.

Gestank
Wenn mir etwas Kopfschmerzen bereitet und ich etwas wirklich nicht leiden kann, dann sind das alle möglichen Arten von unangenehmen und sehr stark die Nase reizende Gerüche. In ganz extremen Fällen wird mir davon sogar regelrecht übel. Nur gut, dass ich solche Gerüche nur selten vor die Nase bekomme.

Lügen
Mit nichts kann man mich mehr verletzen, als mit einer saftigen Lüge. Zumindest, wenn sich mal etwas als eine solche Lüge herausstellen sollte. In dem Fall kann man sich dann überlegen was man machen könnte um mich wieder fiedlich oder glücklich zu stimmen. Das ist bei mir gar nicht so einfach. Sollte es zumindest nicht sein.

Gewalt
Nichts. Aber auch wirklich nichts übertrifft diese Abneigung von mir. Jeder Wolf hat ein Maul um sich zu verständigen, um zu kommunizieren. Wieso setzt man dann noch seine Krallen, Zähne und Kräfe ein, vergeudet seine Energie, nur um hinterher mehr zu verlieren als man gewinnen konnte. Wozu Gewalt gut sein soll werde ich wohl in meinem ganzen Leben nicht verstehen. Will ich aber auch gar nicht.


STÄRKEN
Beweglichkeit
Durch meinen drahtigen, kleinen Körper fällt es mir leicht mich in unterschiedliche Stellungen oder Positionen zu drehen und zu wenden. So kann es auch schnell mal passieren, dass ich mich in eine Haltung drehe, die für einen Wolf einer anderen Statur nicht einmal zu erträumen wäre.

Jagd
Lange Beine sind meist eine gut Vorraussetzung für eine talentierte Jägerin. Da ich diese durchaus besitze und bei der Jagd niemals zu früh oder schnell aufgebe, macht es mich erst recht zu einer besonders guten Jägerin. Ich bin bestimmt nicht die beste in der Jagd. Aber im Normalfall komme ich immer erfolgreich von der Jagd zurück.

Ausdauer
Eine weitere sehr nützliche Stärke von mir; Ausdauer. Und ich bin wirklich sehr ausdauernd. Auch weite Strecken halte ich relativ lange im hohen Tempo aus.


SCHWÄCHEN
Kampf
Mein zierlicher Körper ist nicht gerade das, was man sich in einem Kampf wünschen würde. Denn wenn es tatsächlich zu einem Ernstfall kommen würde, würde ich in jedem Fall den Kürzeren in einem Kampf ziehen.

Klettern
Klettern, eine weitere Schwäche. Die Kraft die in den meisten Fällen fürs Klettern benötigt wird, gibt mein Körper einfach nicht her. Auch wenn meine zierliche Statur ja kein großes Gewicht auf die Waage bringen würde.

Spuren lesen
Tja, für das Lesen von Spuren fehlt mir wohl einfach die Begabung und vielleicht auch das nötige Gewissen. Doch egal, was ich dazu nun brauche, es fehlt mir. Doch sehe ich diese Schwäche nicht zwingend als einen großen Verlust meiner Fähigkeiten an.


VERGANGENHEIT
Welpenzeit
Ich war der letzte Welpe der den Leib meiner Mutter verließ. Der einzige Welpe im Wurf und der letzte Welpe überhaupt, den sie noch auf die Welt brachte. Meine Eltern hatten beide bereits ein ganz ansehnliches Alter erreicht. Dennoch brachten sie sehr viel Geduld auf, um mich noch genauso liebevoll aufzuziehen, wie alle anderen Welpen zuvor. Schon früh habe ich versucht meine Nase in alle Angelegenheiten zu stecken, die mich nichs angingen und meine Eltern mussten mir nicht gerade selten hinterherrennen, um mich von einer interessanten Idee nach der nächsten abzubringen. Vielen Welpen bin ich auf die Nerven gegangen, weil ich einfach nie müde zu werden schien, aber noch mehr erwachsene Wölfe litten unter meiner aufgeweckten Art. Am Ende meiner Welpenzeit starb erst meine Mutter und wenige Tage danach direkt mein Vater. Es war schwer zu verstehen, wohin meine Eltern plötzlich verschwunden waren und als ich verstand war es eine schwere Zeit. Doch ich verstand schließlich ziemlich schnell, dass es für beide einfach an der Zeit gewesen war zu gehen.

Zeit danach
Die älteren, erfahreneren Wölfe im Rudel kümmerten sich liebevoll um mich, nachdem beide Elternteile von mir verstorben waren. Sie kümmerten sich um meine Entwicklung und das ich alles was ich wissen und können musste zu erlernen. Auf der Reise gab es auch einen jungen aber erwachsenen Rüden, der sich besonders stark und intensiv um mich kümmerte und sich um mich sorgte. So kam es, wie es kommen musste. Ich verliebte mich bereits nach recht kurzer Zeit in das junge Rudelmitglied. Doch hatte der Rüde leider bereits eine Gefährtin, die vor weniger Zeit auch Welpen von ihm bekommen hatte. Natürlich wusste ich, dass ich mir da also keine großen Hoffnungen machen brauchte. Dennoch konnte ich meine Gefühle schlecht einfach umstellen, zumal wir immer mehr Zeit miteinander verbrachten. Was schließlich auch seine besagte Gefährtin misstrauisch machte. Sie setzte sich an einem Abend alleine mit mir zusammen und stellte klar, dass ich nichts an ihrem Gefährten zusuchen hatte. Damit war mir ganz deutlich klar geworden; in dieser Familie war ich alles andere als willkommen. So versuchte ich mich - so schwer es mir auch fiel - mich immer mehr von meinem Schwarm loszureißen. Zu entfernen. Schließlich sagte ich ihm einfach, dass ich nichts mehr mit ihm zutun haben wollte.
Die Pause zwischen uns hielt jedoch nicht lange an. Schließlich fasste ich mir ein Herz und gestand ihm meine Gefühle für ihn. Natürlich erwiderte er diese nicht und schien mit dieser Tatsache völlig überfordert. Er ging alleine auf eine Jagd und kam von dieser nie wieder zurück. Als das Rudel am nächsten Tag aufbrach, fanden wir ihn nicht weit von einer Bärenhöhle entfernt. Tot. Der alte Bär der in der Höhle gewohnt haben musste, schien nicht begeistert über seinen Besuch gewesen zu sein. Vergessen habe ich das natürlich nie, doch ich verkrafte es sehr gut. Vielleicht sollte ich mich dafür schämen, doch ich fühle mich tatsächlich schuldig für seinen Tod. Trotzdem habe ich nicht vor, deswegen mein Leben zu zerstören. Deswegen ist mein verspieltes, fröhliches Wesen seitdem eher noch intensiver geworden.

Gestern & Heute
Für mich ist es noch sehr schwer zu begreifen was in letzter Zeit alles passiert ist. Doch es gab einen Wolf der mich in meiner Persönlichkeit und Vergangenheit auch sehr geprägt hat. Es ist mir unmöglich zu verstehen, wie ich diesen Wolf bis zu jenem Zeitpunkt nicht wahrgenommen hatte. Schließlich war er genauso Teil des Südrudels wie ich und wir sind uns dennoch so lange aus dem Weg gegangen, ohne Notiz von dem jeweiligen anderen zu nehmen. Bis ich dann buchstäblich in ihn hineinlief. Ich erinnere mich noch daran, als wäre es gerade erst passiert. Meine Aufgabe war es, alle Welpen des Rudels zu beschäftigen und auf sie aufzupassen. Meine Schwäche für die Kleinen ist im Rudel schließlich nicht gerade ein Geheimnis geblieben. Und dann stand da dieser Rüde und ich lief schnurstracks in ihn hinein. Danach kümmerte er sich mit mir um die Welpen und als er dann eine Geschichte erzählte, war ich wie gebannt von seiner Stimme und der Erzählung. Genau wie die kleinen Welpen. Seit dem verbindete uns etwas, was ich nicht beschreiben kann. Es ist etwas, was ich nicht benennen kann. Aber ich weiß, dass Ezhno von da an sehr viel bedeutet hat und es noch immer tut. Keiner machte noch etwas ohne den anderen, oder zumindest kaum noch. Das ging so lange, bis ich mich nicht mehr erinnern konnte, wie es in der Zeit ohne ihn war. Doch daran wurde ich schneller wieder erinnert, als mir lieb war. Nach einem letzten, schönen Abend legten wir uns Flanke an Flanke nebeneinander zum Schlafen. Als ich dann zum Anbruch des Morgengrauens wieder meine Augen öffnete, brauchte ich nicht zur Seite blicken. Meine Flanke war so kalt, dass ich direkt registrierte, dass er nicht mehr da war. Erst glaubte ich, er war alleine jagen. Doch er kam auch zwei Stunden danach nicht. Am frühen Abend fand ich ihn nirgendwo und er blieb weg. Ohne ein Wort oder eine Vorwarnung. Das er ohne ein Wort des Abschieds verschwunden war zeichnete mich stark in meinem Inneren. Nur langsam wurde mir immer deutlicher klar, was ich die ganze Zeit versucht hatte zu leugnen. Ich hatte mich in diesen Rüden verliebt und er hatte das Rudel und mich verlassen. Seit dem bin ich nicht mehr das übliche verspielte, tollpatschige Energiebündel. Es ist nur noch die Hälfte von meiner selbst übriggeblieben. Die andere Hälfte hat Ezhno mit sich genommen, als er uns verließ.


ZUKUNFT
Wer weiß schon, was in der Zukunft auf uns alle zukommen wird? Doch was ich mir persönlich am meisten für die Zukunft wünschen würde, wäre eine eigene richtige Familie mit allem was dazu gehört. Heißt also: Ein Gefährte und eigene Welpen. Wenn sich diese Wünsche erfüllen würden, wäre ich wohl wunschlos glücklich.





Out-Off


AUF UND DAVON
Wenn ich verschwinden/gehen sollte, verschwindet auch Yin. Mit anderen Worten; sie würde sterben.
Bei Abwesenheit; ignorieren und/oder mitschleifen.
REGELN
Aber sicher doch!
REGEL-CODE
fressen und gefressen werden
CHARAKTERE
Yin, Erstcharakter & Hel, Zweitcharakter



Zuletzt von Yin am Do 13 Aug 2015, 17:32 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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 Leithra

Elite | Wölfin
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BeitragThema: Re: Yin, die verspielte Seele | Wölfin des Südrudels    Fr 19 Jun 2015, 18:57

Sehr schön geschrieben :D Ich habe auch nur einen Tippfehler gefunden Razz -nein Spaß beiseite, von meiner Seite aus :



WELCOME ON BOARD



_________________
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 Shenali

BETA-Wölfin
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BeitragThema: Re: Yin, die verspielte Seele | Wölfin des Südrudels    Fr 19 Jun 2015, 19:57

Es ist schön, dich wieder hier zu haben, liebe Yin.
Ich hoffe du findest den Spaß am RPG wieder!

_________________
Nach oben Nach unten
http://seelen-des-nordens.forumieren.com


 Yin

Normalrangig | Wölfin
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BeitragThema: Re: Yin, die verspielte Seele | Wölfin des Südrudels    Do 13 Aug 2015, 17:30

~ A K T U A L I S I E R T ~
Titel. Alter. Geschlecht. Rudel. Statur. Fellfarbe. Vergangenheit.
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